Offene Küche: Vor- und Nachteile

Offene Küchen sind sehr beliebt. Kochen, bewirten, essen und Unterhaltung spielen sich in ein und demselben Raum ab. Doch hat das wirklich nur Vorteile?

Poggenpohl © Poggenpohl

Küche Offene Form

Kommunikation und Gemeinsamkeit pur - das verspricht die offene Küche. Meist befindet sich in der Mitte ein Küchenblock, quasi das Zentrum des Geschehens. Das Rundherum wird dann durch die Raumgröße, den Raumschnitt und Ihre persönlichen Bedürfnisse und Vorstellungen bestimmt.

Cocooning - ungebrochener Trend

Die Funktion der Küche hat sich verändert, oder vielmehr ist die Küche wieder zu dem geworden, was sie früher einmal war: das Kommunikationszentrum der ganzen Familie, ein Treffpunkt für Bewohner und Gäste. So hat die Küche mit dem Trend des „cocoonings“ – dem sich Zurückzuziehen in die eigenen vier Wände – und des „homings“ – dem Festefeiern mit Freunden zu Hause – wieder ihre ehemalige Bedeutung als Kommunikationszone erhalten und verbindet Notwendigkeit mit Genuss und Beisammensein.

Sie hat auch Nachteile

Natürlich sieht die offene Variante oft sensationell aus, aber sie ist extrem von der Raumgröße abhängig. In der österreichischen Standardküche ist die daher meist nicht zufriedenstellend umsetzbar. Eine offene Küche funktioniert aber nur, wenn sie auch wirklich genügend Platz zur Verfügung hat. Dies also bei der Planung bedenken. Vergessen Sie außerdem nicht, dass Sie in der offenen Küche keine Möglichkeit haben, hinter Gerüchen, Lärm und ungewaschenem Geschirr einfach mal die Türe zu schließen.

 


AutorIn: (20.01.2016), ursprüngl. (30.09.2010)


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