So sparen Sie Geld und Strom beim Geschirrspülen

Jeder vierte Liter Warmwasser wird in einem österreichischen Durchschnittshaushalt in der Küche verbraucht. Am meisten Wasser geht beim Kochen und Abwaschen drauf. Wie Sie hier clever sparen können.

Ganz klar: Vergleicht man den Wasserverbrauch von Geschirrspüler und Handwäsche, so gewinnt eindeutig die Technik. Wenn Sie das Geschirr eines vollbeladenen Geschirrspülers per Hand abwaschen würden, dann wäre der Energieverbrauch um rund 50 Prozent höher. Der Grund: die Maschine benötigt wesentlich weniger Wasser (also auch Warmwasser).

Es gibt aber auch beim Abwasch mit Geschirrspüler noch einige Tricks, wie Sie die Energiekosten niedrig halten:

1. Vorspülen ist nicht notwendig

Es ist unnötig, das Geschirr heiß abzuspülen, ehe es in den Geschirrspüler gestellt wird. Einerseits kostet diese Maßnahme Energie, andererseits löst sich beispielsweise Eiweiß nur in kaltem Wasser. Also spülen Sie Ihre Teller, wenn schon unbedingt nötig, nur kalt ab.

2. Nur volle Geräte sparen

Sie sollten den Geschirrspüler erst in Betrieb nehmen, wenn er möglichst voll ist. Wie bei der Waschmaschinen ist es trotz diverser Spar- und Schnellprogramme, die übrigens nicht beim Energie- oder Wassersparen helfen, immer noch günstiger, einmal voll als zweimal halb zu spülen!

3. Anschluss an die Solaranlage

Schließen Sie den Geschirrspüler an Ihre Solaranlage an. Damit können Sie viel Strom sparen, denn die meiste Energie benötigt der Geschirrspüler zum Aufheizen des Wassers, der Verbrauch für Motor und Pumpen ist relativ niedrig. Technisch ist es bei den allermeisten Geräten kein Problem, den Geschirrspüler ans Warmwasser anzuschließen. Sprechen Sie dafür mit Ihrem Installateur!


AutorIn:

Datum: 26.01.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Küche

Beton, Zement, Naturstein, Gold, Kupfer, Bronze, Schwarz, Anthrazit, Blau und Weiß. Wir haben uns die aktuellen Designs genauer angeschaut und unsere persönlichen Highlights des Jahres 2017 für Sie zusammengestellt.

Ohne Messer geht in der Küche erst einmal gar nichts. Doch welche Arten sind wirklich wichtig und auf welche Qualitätsmerkmale sollten beim Kauf geachtet werden? Wir klären auf.

Nicht jede Wohnung verfügt über eine Küche mit dem erforderlichen Platzangebot für eine Essgruppe. Doch auch in kleinen Räumen lassen sich tolle Lösungen realisieren.

Küche ist nicht gleich Küche. Es gibt aber einige Gesichtspunkte, woran man die Qualität einer Küche erkennt. Herausragend bei einer Küche ist neben der optimalen Nutzung die Haltbarkeit, die Langlebigkeit und Unempfindlichkeit der Möbel und Materialien.

Sie ist den Kinderschuhen längst entwachsen und ein inzwischen unverzichtbares Hightech-Gerät, das in keiner Küche fehlen sollte. Lesen Sie hier, wie sie funktioniert, was die Mikrowelle kann und worauf man beim Kauf achten sollte.

Die Spüle ist der wichtigste Arbeitsplatz in der Küche. 60 Prozent der Zeit in der Küche verbringen Sie an der Spüle. Denn Vorbereiten, Waschen und Schneiden sind wichtige Tätigkeiten, die möglichst effizient sein sollten und die Ihnen keine Maschine abnimmt.