So wird das Badezimmer zur Wellness-Oase

Weil sich die Krankenstände in nicht einmal 15 Jahren seit 1994 verdreifacht haben, führte die Arbeiterkammer Oberösterreich Anfang des Jahrzehnts eine Umfrage durch. Deren Ergebnisse sind alarmierend: 40 Prozent der österreichischen Arbeitnehmer leiden unter massiven psychischen Belastungen. Ein häufiger Auslöser für Depressionen, fehlende Motivation und der Unfähigkeit abzuschalten ist Stress.

Umso wichtiger ist es für die Betroffenen, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen und sich kleine Auszeiten im Alltag zu verschaffen. Eine gute Möglichkeit für die regelmäßigen kleinen Auszeiten vom Alltag besteht darin, das Badezimmer in eine Wohlfühl-Oase zu verwandeln. Mit wenig Aufwand lässt sich zum Beispiel mit einer Wellnessdusche das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Duschen mit Wohlfühl-Faktor

Seit einigen Jahren erobern zunehmend Wellnessduschen die heimischen Badezimmer, die zahlreiche Wohlfühl-Anwendungen ermöglichen. Die klassische Massagedusche etwa eignet sich hervorragend, um Verspannungen zu lösen und den Kreislauf auf Trab zu bringen. Die Dampfdusche regt den Kreislauf ebenfalls an und wirkt zugleich entschlackend, weil der Dampf die Poren der Haut weitet und diese dadurch besonders intensiv gereinigt werden. Der Wasserdampf lässt sich außerdem ohne großen Aufwand mit Aromen versetzen, die einen wohltuenden Effekt auf die Gesundheit haben. Das Aroma von Eukalyptus zum Beispiel hilft dabei, eine Erkältung schneller zu überwinden. Jede beliebige Dusche kann mit der notwendigen Dampfstation aufgerüstet werden. Daneben gibt es inzwischen außerdem Duschköpfe mit integrierter LED-Technik mit welchen sich wärme- und licht-therapeutische Anwendungen durchführen lassen, womit selbst das kleinste Badezimmer in eine Wellnessoase verwandelt wird.

Das Badezimmer richtig renovieren

Etwas mehr Aufwand ist vonnöten, wenn ein altes Badezimmer renoviert werden muss und im Zuge dieser Arbeiten zugleich in einen Ort zum Wohlfühlen verwandelt werden soll. Vor den eigentlichen Arbeiten ist zunächst einmal eine sorgfältige Planung erforderlich, schließlich soll das Badezimmer für die nächsten Jahre oder gar Jahrzehnte optimal auf die Bedürfnisse der Bewohner zugeschnitten sein.

Als allererstes muss der Bauherr einmal wissen, was er will. In der Anfangsphase empfiehlt es sich deshalb, zunächst einmal einen Plan anzufertigen. Dadurch wird deutlich, wie viel Platz überhaupt vorhanden ist, und die Platzierung von Duschkabine, Badewanne, Waschbecken und Möbeln lässt sich auf der Zeichnung noch variieren, bis alle Wünsche der Familie bestmöglich berücksichtigt sind. Handelt es sich um eine größere Sanierung, bei der auch gleich Fenster und Türen erneuert werden oder das Badezimmer vorsorglich barrierefrei gebaut werden soll, sollten sich die Bauherren außerdem erkundigen, ob es möglicherweise eine finanzielle Förderung für das Bauvorhaben gibt, etwa im Rahmen einer energetischen Sanierung.

Wichtig: ein guter Zeitplan

Wer handwerklich sehr begabt ist, kann die Arbeiten größtenteils selbst erledigen und ist nicht darauf angewiesen, dass die Handwerker gerade Zeit haben. Andernfalls braucht der Bauherr einen gut ausgefeilten Zeitplan, weil er Installateur, Estrichleger, Fliesenleger und Elektriker unter einen Hut bringen muss und die Renovierung natürlich schnellstmöglich über die Bühne gehen soll. Bei älteren Bauten sollte der Zeitplan jedoch so gestaltet sein, dass ausreichend Zeit für Unvorhergesehenes bleibt. Denn Altbauten bergen oft so manche Überraschung, die unnötig Zeit kosten.

Anschließend sollten die Bauherren sämtliches Material, das für die Bauarbeiten benötigt wird, kaufen und erst dann mit den Arbeiten beginnen. Sonst kann es passieren, dass die zuvor mit großer Sorgfalt ausgewählten Fliesen vergriffen sind, wenn der Fliesenleger vor der Tür steht. Es lohnt sich übrigens, die Ausstattung für das Badezimmer von der Badewanne bis zum Spiegelschrank bei einem Anbieter wie Universal.at aus einer Hand zu kaufen. Dann profitieren die Bauherren nicht nur von zahlreichen Sparangeboten, sondern können sich die sanitären Anlagen, Badmöbel und Accessoires auch zu einem Wunschtermin genau dann liefern lassen, wenn sie diese benötigen.


Autor:

Datum: 01.07.2014

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  • maxxwell@maxxwell.ag schrieb am 09.05.2016 17:18:57

    Tolle Tipps um das heimische Badezimmer in eine Wellness-Oase zu verwandeln. Oft sind es schon wenige Änderungen, die eine große Wirkung haben!!

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