Beim Umzug sparen

Auch wenn es vielen Menschen keinen Spaß macht, lässt es sich häufig nicht vermeiden: Ein Umzug steht an. Der Wechsel des Arbeitsplatzes, ein neuer Partner oder die Vergrößerung der Familie bewirken, dass neuer Wohnraum notwendig ist. Hinzu kommt, dass ein Umzug im Allgemeinen mit größeren Ausgaben verbunden ist. Allerdings gibt es einige Maßnahmen, um die Ausgaben möglichst gering zu halten.

Einbauten mitnehmen

Der Umzug findet gedanklich bereits statt, obwohl die alte Wohnung noch in Benutzung ist. Schon frühzeitig sollten sich die Bewohner darum kümmern, wie mit Einbauten zu verfahren ist, die sie während ihrer Wohnzeit angebracht haben. Der Vermieter ist nicht verpflichtet, eine Einbauküche oder eine Markise beim Auszug zu dulden, sofern sie beim Einzug nicht vorhanden war. Handelt es sich um hochwertige Gegenstände, ist es wahrscheinlich, dass er keinen Ausbau verlangt, da die Wertigkeit von Wohnung oder Haus steigt, trotzdem ist er dazu nicht verpflichtet. Außerdem besteht die Gefahr, dass er den Vormietern nicht den üblichen Marktpreis für die Produkte zahlt.

Um den finanziellen Verlust möglichst gering zu halten, müssen sich die Mieter dann darum kümmern, Einbauküche, Markise oder andere Gegenstände in Eigenregie zu verkaufen. Der zeitliche Abstand zum Auszug ist großzügig zu bemessen, damit die fehlende Zeit nicht zu einem Druckmittel mutiert.

Unzulässige Klauseln im Mietvertrag

Ist die Wohnung nach dem Auszug leer geräumt, beginnen im Allgemeinen die Renovierungsarbeiten. Bevor die Mieter viel Geld dafür ausgeben, sollten sie sich mit ihren Rechten auseinandersetzen. In vielen Mietverträgen sind unzulässige Klauseln enthalten, die zu überflüssigen Ausgaben führen können. Noch immer ist beispielsweise zu lesen, dass die verschiedenen Räume in bestimmten Abständen zu renovieren sind. Für das Badezimmer ist beispielsweise oft ein Abstand von drei Jahren angegeben, für das Schlafzimmer fünf Jahre. Wer solche Formulierungen in seinem Mietvertrag liest, muss sich nach einer fünfjährigen Mietdauer nicht erschrecken und hohe Renovierungskosten befürchten. Die Klausel ist nicht zulässig, sondern es ist von Fall zu Fall zu entscheiden. Anteilige Entschädigungen bei einem frühzeitigen Auszug halten ebenfalls vor keinem Gericht Stand. Um Fenster, Wohnungstür, Keller und Balkon muss sich der Mieter ebenfalls nicht kümmern. Für Reparaturen ist der Vermieter zuständig.

Das Streichen der Wände

Sehr beliebt ist es, die Wände farbig zu streichen. Brauntöne, Dunkelrot oder auch extravagante Farben sind sehr beliebt, um Akzente zu setzen. Selbst wenn sich der Mieter mit dem Vormieter geeinigt hat, die gestrichenen Wände zu übernehmen, muss er bei seinem Auszug die Wände in einer neutralen Farbe streichen, wenn der Vermieter dies verlangt. Weiß oder ein helles Creme sind gut geeignet, damit es nicht im Anschluss zu Auseinandersetzungen kommt.

Der Tag des Umzugs

Der eigentliche Umzug ist meistens mit hohen Kosten verbunden. Um viel Geld zu sparen, bietet es sich an, auf ein Umzugsunternehmen zu verzichten und die Arbeit selbst in die Hand zu nehmen. Es ist aber zu bedenken, dass das Verpacken der Einrichtung mehrere Tage in Anspruch nehmen kann. Einen amüsanten Überblick zur Umzugsproblematik ohne Helfer lässt sich mit einem passenden Comic darstellen. Entstehen weiter Umzugsschäden, sind sie nicht versichert. Besonders bei hochwertigen Möbeln oder wenn Umzugshelfer aus dem Bekanntenkreis anpacken, kann es ohne die richtige Versicherung zu Problemen kommen.

Um kleinere Gegenstände einzupacken, kaufen sich viele Personen neue Umzugskartons. Da eine Menge von 50 Kartons selbst bei relativ kleinen Haushalten schnell erreicht ist, kommt hier schnell eine gewisse Summe zusammen. Es lohnt sich dann, im Freundes- und Verwandtenkreis zu fragen, ob gut erhaltene Kartons im Keller stehen. Wer beispielsweise ein Haus gebaut hat, plant in den nächsten Jahrzehnten im Allgemeinen keinen weiteren Umzug ein und ist vielleicht sogar froh, den Platz anders nutzen zu können. Bananenkartons mit Deckel aus dem Supermarkt sind ebenfalls sehr stabil, eignen sich hervorragend für den Transport von Büchern und sind auf Nachfrage kostenlos zu bekommen.

Ein Umzugsunternehmen engagieren

Soll ein Umzugsunternehmen die Arbeit übernehmen, ist es sinnvoll, Angebote zu vergleichen. Die Unternehmer kommen dafür ins Haus und erstellen anhand der Vorgaben einen Kostenvoranschlag. Auf ein mündliches Angebot ist zu verzichten, da die Bewohner im Zweifelsfall nichts haben, worauf sie sich berufen können. In einem schriftlichen Kostenvoranschlag müssen Nebenleistungen wie Treppengeld, Spesen oder Entfernungszuschläge aufgelistet sein. Sinnvoll ist es außerdem, in der zweiten und dritten Woche eines Monats umzuziehen. Wer zum Ersten ein Umzugsunternehmen engagiert, muss mit höheren Preisen rechnen.


Autor:

Datum: 23.06.2014

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