Raus mit den Stromverschwendern
Nun ist es amtlich. Seit1. Juli 2003 muss bei Elektroherden in Verkaufslokalen für den Konsumenten der Energieverbrauch ersichtlich sein.
Ob Stromfresser oder Sparmeister, das ist bei Elektroherden jetzt mit einem Blick zu sehen. Oder zumindest sollte es so sein. Für Herde gibt es ab kommenden Monat eine gesetzlich nominierte Einordnung in sieben Energieklassen. Von A (geringster Stromverbrauch) bis G (höchster Verbrauch). Und im Geschäft muss das klar zu sehen sein. Haushaltsgeräte vom Kühlschrank bis zur Waschmaschinen können ganz entscheidend das Budget beeinflussen und die Entwicklungen der Industrie gehen alle in eine Richtung: Ressourcen sparen und das Handling für den Kunden verbessern.
Als Faustregel gilt: Vor allem Geräte, die älter sind als zehn Jahre, sind häufig wahre Stromverschwender. Gegenüber modernen Geräten brauchen sie bis zu 50% mehr Strom. Eine Neuanschaffung kann sich also sehr rasch rechnen. Achten Sie daher unbedingt bei allen Geräten die sie kaufen auf die Energieklasse A. Diese garantiert den niedrigsten Stromverbrauch.
Bei Kleingeräten gilt: Die Summe macht's aus
Der kleine rote Punkt am Fernseher ist eine angenehme Sache. Ebenso beim Radiowecker, Videorecorder oder der HiFi-Anlage. Elektrische Geräte, allzeit bereit, aber auch allzeit energiefressend, denn die Kehrseite der Medaille ist der Verbrauch. Messungen des Strombedarfs elektronischer Geräte im Standby-Betrieb haben ergeben, dass kaum ein Gerät weniger als 5 W und die meisten zwischen 10 und 25 W und manche sogar noch mehr benötigen. Die größten "heimlichen Stromfresser" sind Fernsehgeräte und Videorecorder. Eine Schweizer Studie gibt den Standby-Anteil am Haushaltsstromverbrauch mit durchschnittlich 4% an. Folgende Anschlusswerte sind in einem Haushalt mit Standby-Verbrauchern zu erwarten: • Videorecorder (10 W) • Farbfernsehgerät (15 W) • Radiowecker (5 W) • 20W Halogenlampe mit Steckernetzteil (5 W) • HiFi-Anlage (10 W) Die durch den Standby-Betrieb verursachten Jahreskosten betragen im Schnitt immerhin knapp über 50 EUR. (Quelle: Oberösterreichischer Energie Sparverband) |