Wärmedämmung sichert 10 Prozent Zusatzpension!
Jeder von uns weiß, wie viel Geld er monatlich für seine Miete ausgibt oder wie viel er an Kredit für sein Haus zurückzahlt. Und bestimmt haben die meisten von uns die richtige Antwort parat, wenn es darum geht, wie viel Liter Kraftstoff das eigene Fahrzeug verbraucht. Mit dem Energieverbrauch der eigenen vier Wände sieht es da schon anders aus. Zu viele Parameter bestimmen hier die Gesamtsumme. Zum Gas der Etagenheizung kommt oft noch Strom für die elektrische Fußbodenheizung und manchmal dient zusätzlich auch noch ein offener Kamin als punktuelle Wärmequelle. Um aus all diesen Einzelteilen einen jährlichen Durchschnitt zu bilden, bedarf es eines ziemlich großen Aufwandes. Fest steht: In einem Großteil der heimischen Wohnungen wird zuviel Geld verheizt. Ganz gleich, welche Energieart dafür verwendet wird, die Preise sind in den letzten Jahren drastisch angestiegen. Im Vergleich zur Miete oder zum Kredit stellen die Heizkosten einen überproportional hohen Anteil der monatlichen Ausgaben dar. Ein mögliches Einsparpotenzial liegt natürlich in einem veränderten Nutzerverhalten.
Energetische Sanierung der eigenen vier Wände
Wesentlich nachhaltiger jedoch wirkt sich die energetische Sanierung der eigenen vier Wände aus. Dazu Ing. Alfons Eichberger, Vorsitzender der Qualitätsgruppe Wärmedämmverbundsysteme: "Im Gegensatz zu den ständig steigenden Heizkosten sind die Preise für Vollwärmeschutz-Systeme in den letzten 10 Jahren kaum gestiegen. Und je nach Ausgangszustand des Gebäudes sind bei korrekter Wärmedämmung Einsparungen von bis zu 80 % möglich, die für den Mieter oder Eigentümer eine enorme Senkung der Nebenkosten bedeuten!" Diese niedrigeren laufenden Kosten werden vor allem dann schlagend, wenn sich das monatliche Einkommen verringert, wie dies zum Beispiel in der Alterspension der Fall ist.
Dazu ein Rechenbeispiel aus der Praxis:
Eine monatliche Heizkosten-Einsparung von 0,90 EUR pro Quadratmeter liegt durchaus im üblichen Rahmen. Dies bedeutet bei einer 100 Quadratmeter großen Wohnung eine Reduktion um EUR 90,00 pro Monat. Die durchschnittliche monatliche Alterspension in Österreich betrug im Jahr 2005 963,-- EUR. Das bedeutet 10 % mehr Einkommen in der Rente!