Experten sagen weitere Zinssteigerungen voraus, vor allem für Häuslbauer. Gegen steigende Zinsen, kann man sich aber versichern.
So "versichern" Sie ihre Niedrigzinsen
"Mit einem Zinscap-Optionsschein, der unabhängig vom Kredit als Absicherungsinstrument im Vorfeld der Finanzierung erworben wird, ist man gegen Zinsschwankungen bestens abgesichert", Die Anschaffung kann entweder im Rahmen eines Neukredites mitfinanziert werden oder es kann bei bestehenden Krediten auch eine Finanzierung über ein eigenes Konto erfolgen.
Rechtzeitige Absicherung ist Trumpf
Zinscaps sind die Vereinbarung einer Zinssatzobergrenze auf Basis eines Referenzzinssatzes (LIBOR in CHF und EURIBOR in EUR), bei der sich der Verkäufer (also die Bank) bei Übersteigen dieses vereinbarten Zinssatzes zu einer Ausgleichszahlung verpflichtet. Bei Abschluss wird vom Käufer eine einmalige Prämie entrichtet.
So könnte man sparen:
Ein Beispiel wie man 200,- EUR im Monat sparen könnte:
Endfälliger EURO-Kredit in Höhe von EUR 200.000,-
Laufzeit: 20 Jahre
3-Monats-EURIBOR: 0,81%
Aufschlag: 1,25%
Zwei Jahre später steigt zum Beispiel der 3-Monats-EUROBOR auf 5,25%.
Ohne Absicherung würde ein Zinssatz von 6,50% einer monatlichen Zinsbelastung von
EUR 1.083,33 entsprechen.
Vorsichtige Kreditnehmer, die rechtzeitig mit dem in zwei Jahren fälligen EURO-Zinscap-Optionsschein eine Zinsabsicherung vornahmen, bezahlen ledig-
lich 4,75% (EURIBOR plus Aufschlag) plus eine auf die gesamte Laufzeit umgelegte Prämie von 0,54% p. a.
Bei einer Verzinsung von 5,29% p. a. sinkt dann die monatliche Zinsbelastung auf
EUR 881,67, da Sie über den Zinscap eine Gutschrift bekommen.
Zinscaps kosten zwar vordergründig viel Geld, lassen einen aber ruhig schlafen, da die max Zinsbelastung unter der einés Bauspardarlehens derzeit fixierbar ist. Gute Bankberater sollten sich auskennen!