Früher wechselten Zinshäuser monatlich ihren Besitzer, und brachten fast jedem seinen Gewinn. Spekulanten sind derzeit jedoch verschwunden. Jetzt gehts umso mehr um vernünftige Geldanlage und sichere Renditen.
Die Auswahl der Käufer ist nur auf Österreich beschränkt. Daher ist die Nachfrage sehr gering und damit in diesem Bereich auch die Preise.
Besonders betroffen sind die Substandardhäuser. Sie werden zwar mit rund 300 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche zu günstigsten Konditionen angeboten, werfen allerdings auch nur einen sehr geringen Prozentsatz ab.
Zwei bis maximal drei Prozent beträgt die Rendite bei einem Zinshaus
womit aber sehr viele Mühen verbunden sind. Dennoch kann sich hier ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ergeben, wenn man eine Sockelsanierung und entsprechende Revitalisierungsmassnahmen durchführt.
So rechnet sich ein Zinshaus nur langfristifg und auch nur dann, wenn sich das Objekt in der richtigen Gegend befindet. Oder um es mit den Worten eines Zinshaus-Profis sagen: Vorstadthütten ziehen nicht. Der Grund liegt auf der Hand. Bei kleinen und billigen Häusern ist der Ertrag nicht berechenbar, irgendetwas passiert immer, und so sind Erträge bis zum Schwellenwert von 25.000 Euro Nullerträge.
Je besser die Qualität, desto sicherer die Anlage
Zinshäuser sollte man prinzipiell nur erwerben, wenn man genügend Zeit besitzt und die Häuser auch als langfristige Anlage betrachtet.
Genauso wie im Bereich der Wohnungen gilt bei den Zinshäusern: Je besser die Qualität, desto sicherer die Anlage. Während das Substandardhaus seinen Preis nicht verbessert hat, sind die Häuser im mittleren und oberen Segment der Zinshäuser gestiegen. Bei Zinshäusern in mittlerer Größe, also ab 2,5 Millionen Euro, zahlt es sich aus zu investieren.