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Rede mit deinem Steuerberater!
Dein Zinshaus sollte nach einer gewissen Anlaufzeit Gewinn abwerfen. Und zwar auch dann noch, wenn du selbst in diesem Haus wohnst. Besprich das mit einem Steuerberater.
Besichtigung mit dem Fachmann
In der Regel werden Zinshäuser nicht bar erworben, sondern fremdfinanziert. Wenn sie sich über die Qualität des Preises nicht klar sind, besichtigen Sie das Haus mit ihrem Banker, der es für Sie finanzieren soll. Bedenken SIe , das bei steigenden Zinsniveau, ein Zinshaus schnell ins Auge gehen kann.
Zinshäuser als Pensionsvorsorge?
Zinshäuser können auch für den kleinen Mann eine hervorragende Alternative sein, um erstens Steuern zu sparen und zweitens für das Alter vorzusorgen. Wem das entsprechende Know How fehlt, der sollte sich aber an Experten halten. 10 Gebote in der Folge, die Sie unbedingt beachten müssen:
1. Mieterstruktur: Erheben Sie das Durchschnittsalter aller Mieter im Haus. Je alter die Mieter sind umso höher ist der Wert des Hauses.
2. Eintrittsberechtigungen: Alle Mitbewohner, die länger als fünf Jahre bei einem Hauptmieter wohnen, haben eine Eintrittsberechtigung in den bestehenden Mietvertrag.
3. Bausubstanz: Die kritischen Punkte bei Zinshäusern und deren Bausubstanz sind für gewöhnlich der Dachboden, der Keller sowie die Wasser-, Gas- und elektrischen Leitungen.
4. Erhaltungskosten: Wenn beim Kauf eine Zinsrendite von 7% und mehr versprochen wird, dann sollten möglicherweise anstehende Erhaltungsarbeiten geprüft werden.
5. Bauaufträge: Stellt die Behörde Baumängel fest, die die Sicherheit der Bewohner gefährden, so sind diese meist innerhalb eines Jahres zu erledigen.
6. Dachgeschoßausbau: Mit einem ausbaubaren Dachboden kann eine Rendite stark erhöht werden, allerdings muss man beim Ausbau oft mit großen behördlichen Auflagen rechnen.
7. §-18-Sanierung: Eine vom Hausverkäufer beantragte und von der Behörde bereits bewilligte Sanierung nach § 18 kann vom neuen Besitzer nicht mehr gestoppt werden. Auch wenn die eigentlichen Arbeiten noch nicht begonnen haben.
8. Angebot: Das Geschäft mit Zinshäusern ist immer noch sehr stark ein Insidergeschäft. Was auf den offiziellen Markt kommt, ist in der Regel vorher schon von großen etablierten Marktteilnehmern geprüft worden.
9. Objektgröße: Vor allem große Zinshäuser sind bei den Big Playern beliebt, weil diese in der Regel den gleichen Personalaufwand verursachen wie kleine Objekte. Kaufen die großen Investoren Zinshauspakete, wollen sie diese kleineren Objekte oft rasch wieder verkaufen - zu relativ günstigen Preisen.
10. Ein Fall für Spezialisten: Investments in Zinshäuser sind heute ein Full-Time-Job. Wer diese Zeit nicht aufbringen will oder kann, ist mit einschlägigen Immobilienaktien besser bedient.
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