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Fertighausbranche: Starker Zuwachs bei Großvolumern

Die Zahl der verkauften Einfamilienhäuser ist zwar leicht gesunken, bei den großvolumigen Fertigbauten konnte jedoch ein Plus von 40 Prozent verzeichnet werden. Die Exportquote stieg ebenfalls.

„Das erste Quartal 2016 ist extrem gut gelaufen und nach der üblichen Sommerpause hat die Nachfrage im August wieder kräftig angezogen!“ Christian Murhammer, Geschäftsführer des Österreichischen Fertighausverbandes, zieht eine durchaus positive Zwischenbilanz des laufenden Jahres.

Marktbereiche mit Potential

War das Fertighaus in ihren Anfängen und bis vor kurzem noch ein mehr oder weniger reines Einfamilienhausprodukt, erfährt die österreichische Fertighausbranche nach einigen Jahren der Konsolidierung nun eine Stärkung vor allem bei den mehrgeschoßigen Bauten wie Hotels, Motels, Kindergärten, Firmengebäude etc., sowie am Auslandsmarkt. Bei den vorgefertigten großvolumigen Wohn- und Objektbauten konnte die Branche im Jahr 2015 ein sattes Plus von 40 Prozent verzeichnen – immer mehr auch öffentliche BauherrInnen wissen die Vorteile der werksseitigen Vorproduktion und sehr raschen Fertigstellung zu schätzen. Erfreulich war laut ÖFV im vergangenen Jahr auch die Entwicklung der exportierten Fertighäuser, die mit einem Plus von acht Prozent zu Buche schlägt.

Kein Plus bei Einfamilienhäusern

Während im Jahr 2014 ein Zuwachs an verkauften Einfamilienhäusern in Fertigbauweise zu verzeichnen war, musste die Branche im letzten Jahr ein kleines Minus von 3,4 Prozent hinnehmen. Insider rechnen erst 2017 mit einem Aufschwung für dieses Marktsegment.

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Archivmeldung: 12.09.2016

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