Antenne, Kabel oder SAT?

Digitales Fernsehen und Radio, zig Sender aus der ganzen Welt in bester Bild- und Tonqualität. Das ist heute in vielen Haushalten Standard. Ob Sie sich die Medien über Satellit oder Kabel holen, bleibt dabei Ihnen überlassen.

Kabelfernsehen kommt direkt von einem Telekabelanbieter ins Haus, die Satellitenanlage lassen Sie sich entweder vom Profi montieren oder gehen selbst ans Werk. Hier die wichtigsten Unterschiede und ein paar Tipps zum Sat- bzw. Kabelempfang in Ihrem Zuhause.

Kabel rein - Fernsehgenuss

Ein Kabelanschluss bietet heute eine große Auswahl von Programmen zum Festpreis. Unumstrittener Vorteil des Kabelanschlusses ist die einfache Installation und problemlose Erweiterbarkeit. Wenn ein weiterer Teilnehmer im Kabelnetz alle Programme sehen möchte, braucht nur noch der Stecker eines Fernsehers oder Videorecorders in die Kabelantennendose gesteckt zu werden.

Die Versorgung durch Kabel-TV-Anbieter ist großflächig gegeben, trotzdem gibt es Straßenzüge (auch in Wien), die von Kabel-TV-Anbietern nicht erschlossen werden. Der Kabelanschluss wird auf Erdgeschoß-Niveau (oder auch Keller) in das Haus zum Übergabepunkt eingeleitet. Dieser ist die Trennstelle zwischen dem Breitbandverteilernetz des Telekabelanbieters und der privaten Hausverteileranlage, die vom konzessionierten Fachbetrieben installiert wird.

Sender aus der ganzen Welt

Satellitenanlagen bieten große Programmvielfalt bei geringen Investitionskosten. In Mitteleuropa ist bei einem guten Standort und freier Sicht grundsätzlich der Empfang aller Satelliten im Bereich von circa 78,5° Ost bis 58° West möglich. Trotzdem gibt es Lagen, in denen der Empfang durch Hindernisse wie Bäume oder Häuser erheblich beeinträchtigt sein kann.

Mit einer sogenannten Astra-Eutelsat-Schüssel ( bei ca. 70 cm Durchmesser und nach Süden gerichtet) können ein oder zwei Fernsehanschlüsse ca. 100 Programme empfangen. Mit Hilfe einer Dual- bzw. Multifeedanlage haben Sie die Möglichkeit die Programme von zwei oder mehr Satelliten zu empfangen.

Blick in die Vergangenheit: Terrestrische Antennen

Terrestrische Antennen waren ursprünglich die Zimmerantennen und Dachantennen, wie sie im Zeitalter vor Kabelanschluss und Satelliten-Anlage in jedem Haushalt üblich waren. Terrestrisch sind heute nur noch eine sehr begrenzte Zahl von Sendern zu empfangen; meist nur die der länderspezifischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten.

Antennenkabel werden sternförmig in Leerrohre mit einem Mindestdurchmesser von 16 mm verlegt. Ein satellitentaugliches Koaxialkabel ist doppelt abgeschirmt und für Frequenzen bis zu 2.500 Megahertz geeignet. Dreifach-Anschlussdosen trennen Radio, terrestrischen Empfang (oder Kabelanschluss) und Satelliten an der Empfangsstelle wieder auf.


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Datum: 30.08.2017

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