Bambusparkett: Ökologisch und CO2 neutral
Bambus eignet sich für Böden, Treppen und Möbel – und ist sogar das ideale Material für Ihr Bad! Erfahren Sie hier alles über Herkunft, Herstellung, Eigenschaften, Verlegung, Kosten und Pflege.
Bambus ist streng genommen kein Baum, sondern ein Gras. Er kommt in tropischen oder subtropischen Ländern in mehr als 45 Arten vor. Heute werden Parkettböden, Treppenstufen, Türpaneele, Möbel und vieles mehr aus diesem Rohstoff hergestellt.
Hinweise und Tipps
Halten Sie nach günstigen Restposten Ausschau! So müssen Sie keine Qualitätseinbußen in Kauf nehmen und haben lange Zeit Freude an Ihrem Bambusparkett!
Warum die Preisunterschiede? Das liegt an den unterschiedlichen Dicken der Nutzschichten und der Härte des Trägermaterials. Es lohnt sich allenfalls, beim Kauf nicht nur auf den Preis des Parketts zu achten, sondern auch auf die Qualität des Trägers darunter Wert zu legen. Im schlimmsten Fall kann es nämlich passieren, dass sich die Träger nach einiger Zeit an der Oberfläche abzeichnen.
Wie pflegt man Bambusparkett?
Reinigen Sie den Boden auf keinen Fall mit Dampfreiniger! Auch auf aggressive Haushaltsreiniger sollte verzichtet werden. Zudem sollten sich keine Pfützen auf dem Belag bilden. Die ersten zehn Tage nach der Verlegung sollte gänzlich auf feuchte Reinigung verzichtet werden.
Zur täglichen Reinigung: Geölten Bambusboden sollte man zuvor absaugen, um Kratzer zu vermeiden. Danach kann man feucht wischen. Flecken entfernt man am besten mit einem Holzbodenreiniger (nutzen Sie hierbei weiche Baumwolltücher, um den Boden nicht zu beschädigen). Eine regelmäßige Nachbehandlung mit Hartwachs wird empfohlen.
Bei lackiertem Bambusparkett sollte darauf geachtet werden, die Lackierung nicht zu beschädigen, da ansonsten Nässe in das Holz eindringen kann. Auch hier gilt: Weiche Tücher aus Baumwolle verwenden! Mikrofasertücher und Stahlwolle können Schäden in der Lackierung verursachen.
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