Ein Messgerät wird genutzt um elektrische Messungen an der offenen Steckdose in der Wand durchzuführen Spezielle Kabel sind im Gerät angeschlossen und die Umgebung ist ein Raum mit Holzboden

Ein Messgerät wird genutzt um elektrische Messungen an der offenen Steckdose in der Wand durchzuführen Spezielle Kabel sind im Gerät angeschlossen und die Umgebung ist ein Raum mit Holzboden © Fabio Balbi/shutterstock.com

Elektrotechnik: Pfusch zahlt sich nicht aus!

Die Elektrotechnik auf Pfusch und Billig-Produkte, um Geld zu sparen - das kann gefährlich werden! Nur Profiqualität bei Dienstleistungen und Produkten sorgt für Sicherheit im sehr sensiblen Elektrotechnik-Bereich.

Gegen die Schwarzarbeit, kurz: Pfusch, sprechen viele Argumente. So kann die scheinbar billige Dienstleistung weitreichende Folgen haben: Nicht nur, dass oft die Funktion der Elektrotechnik streikt, auch die Gewährleistung auf Produkte ist zu vergessen, wenn kein Professionist eines Fachbetriebes Hand angelegt hat. Ganz zu schweigen vom Ernstfall: Brennt es etwa einmal aufgrund einer fehlerhaften Montage eines Pfuschers, steigt auch die Versicherung aus.

Hinweise und Tipps

Tipp:

Lassen Sie sich den Nachweis als Fachkraft unbedingt bestätigen, sonst gilt auch hier: ade Gewährleistung, ade Versicherung!

Wichtig: fachkundige Kenntnisse

Einen Profi zu engagieren allein reicht nicht aus. Wichtig ist freilich auch, dass der jeweilige Fachmonteur auch die heimischen Bauvorschriften kennt und einhält. Sonst kann auch das rechtliche Konsequenzen haben. So auch wenn andere Gewerke werken: Bis zu zehn Prozent können sogenannte Fachkräfte die Leistung anderer Professionisten übernehmen, so etwa ein Tischler ein wenig die Arbeit eines Elektrotechnikers leisten - zumindest nach dem Gesetz. Dafür gilt: Die Fachkraft benötigt mindestens einen Kurs über die jeweiligen Normen sowie fünf Jahre einschlägige Berufserfahrung.

Finger weg von No-Name

Auch die Bundesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker, hält wenig von Billigprodukten: "Teilweise ist nicht einmal klar, woher diese Produkte kommen. Oft tragen sie sogar das CE-Zeichen, auch wenn sie keiner Richtlinie entsprechen. Das kann lebensgefährlich sein."

e-Marke bringt Sicherheit Unter diesem Label sind alle heimischen Elektrotechnik-Betriebe zu finden, die ihre MitarbeiterInnenn zusätzlich fachmännisch ausbilden lassen und ein Rundum-Sorglos-Paket bieten. Mindestens 60 Stunden an Schulungen müssen die Elektrotechniker der e-Marke zusätzlich absolvieren, was eine qualitative Dienstleistung nach aktuellen Richtlinien und höchsten Ansprüchen verspricht. Außerdem garantiert die Fertigstellungsgarantie, dass bei Verhinderung eines Betriebes (wie etwa Insovenz) ein anderer e-Marke-Betrieb die Arbeit ohne Mehrkosten abschließt. Die Zuverlässigkeits-Garantie bürgt für ein volles Jahr volle Funktionalität, Mängel werden unkompliziert behoben.
Redaktion
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