Parkett verlegen - so bereiten Sie den Boden vor

Fertigparkett ist eine leicht zu bewerkstelligende Angelegenheit, dessen Material auf den verschiedensten Unterböden verlegt werden kann. Wichtig dabei ist jedoch eine ebene, feste und trockene Grundlage.

Ein hochwertiger Parkettboden ist logischer Anspruch vieler Haus- und Wohnungsbesitzer. Besonders beliebt: Der Fertigparkett. Ebene, feste und dauertrockene Unterböden sind die Grundvoraussetzung für eine fachmännische und erfolgreiche Verlegung von Fertigparkett. Werden einige wichtige Punkte beachtet, kann Fertigparkett auf die verschiedenartigsten Unterböden verlegt werden (z.B. auf PVC-Belag, Nadelfilz, Steinboden usw.).

Ebenheit

Die Ebenheit des Untergrundes sollte mit einem geraden Gegenstand, am besten mit einer Richtlatte und einem Messkeil kontrolliert werden. Alte Dielenböden sind nachzuschrauben, um eventuelles Knarren zu beseitigen.

Festigkeit und Feuchtigkeit

Entsprechende Festigkeit des Unterbodens ist eine wichtige Voraussetzung für die einwandfreie Verlegung von Fertigparkett, besonders bei der vollflächigen Verklebung. Zu hohe Feuchtigkeit im Untergrund, welche Ursache sie auch immer haben mag, führt mit Sicherheit zu späteren Bodenbelagsschäden.

Feuchtigkeitsmessung

Die Prüfung auf Feuchtigkeit im Unterboden ist deshalb mit größter Sorgfalt durchzuführen. Die zulässige Haushaltsfeuchtigkeit der Estriche bei der Parkettverlegung nach CM (Meßgerät) in %:

Zementheizestrich max. 1,8 %
Zementestrich max. 2,0 %
Anhydritheizestrich max. 0,3 %
Fließanhydritestrich max. 0,5 %
Magnesitestrich max. 4,0%

Das sollte vor dem Verlegen überprüft werden:

  1. Risse im Untergrund: Treten die Risse vereinzelt auf, müssen sie geschlossen werden, eventuell ist der Estrich zu erneuern.
  2. Zu poröse und rauhe Oberfläche des Unterbodens:Der Estrich muss saniert werden. Wenn er zu stark sandet, ist er ebenfalls zu erneuern.
  3. Bewegungsfugen (Bauwerksfugen) dürfen nicht geschlossen werden.
  4. Verunreinigte Oberflächen sind zu säubern und verlegereif vorzubereiten.
  5. Unrichtige Höhenlage zu angrenzenden Bauteilen muss ausgeglichen werden.
  6. Kontrollieren Sie die Temperatur vonUnterboden und Raum sowie die Luftfeuchtigkeit.
  7. Fehlendes Aufheizprotokoll bei Heizestrichen.

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Datum: 23.08.2017

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