So verfliesen Sie richtig!

Arbeiten Sie nun in horizontalen Reihen von unten nach oben, und überprüfen Sie dabei immer den waagrechten Verlauf. Beim Ansetzen der Fliesen richten Sie sich nach der Lage der Nachbarfliesen sowie nach dem Fugenschnitt.

Überprüfen Sie schon nach dem Ansetzen der ersten Fliese mit der Wasserwaage den waagerechten Sitz. Drücken Sie die Fliese nach der Korrektur fest an. Dazu können Sie auch einen Gummihammer verwenden, mit dem Sie die Fliese leicht anklopfen. Gleichzeitig schieben Sie die Fliese mit der freien Hand in die richtige Lage.

Arbeiten Sie nun in horizontalen Reihen von unten nach oben, und überprüfen Sie dabei immer den waagrechten Verlauf. Beim Ansetzen der Fliesen richten Sie sich nach der Lage der Nachbarfliesen sowie nach dem Fugenschnitt. Wenn Sie sehen, dass die Fugen in gleicher Breite sowohl horizontal als auch vertikal ineinander verlaufen, sitzen die Fliesen richtig.

Wenn der Fliesenkleber noch offen ist, können Sie auch noch den Sitz bereits festgedrückter Fliesen korrigieren. Es ist jedoch besser, so lange zu warten, bis eine überschaubare Teilfläche verlegt ist. Am Besten betrachten Sie die verflieste Teilfläche auch von einem Abstand von etwa zwei bis drei Metern, um das Ergebnis beurteilen zu können.

Verfliesung der Ecken

Verfliesen Sie immer ganze Flächen, ohne dabei um die Ecke zu verlegen. Beachten Sie, dass Randfliesen nur so weit über die Ecke überstehen dürfen, dass sie den Sitz der um die Ecke anschließenden Fliesen nicht behindern. Außerdem muss die an der Ecke entstehende Fuge die gleiche Breite haben wie die anderen Fugen.

Beim Verfliesen der an eine Ecke anschließenden Wandseite arbeiten Sie von oben nach unten. Setzen Sie die Fliese in den Fugenverlauf der bereits geklebten Fliesen der anderen Wandseite. Nach der ersten Reihe überprüfen Sie deren senkrechten Verlauf mit der Wasserwaage. Kleben Sie dann die folgenden Reihen ebenfalls von oben nach unten.

Je nach Saugfähigkeit der Wand sowie in Abhängigkeit von Temperatur und Luftfeuchtigkeit setzt nach 15 bis 30 Minuten die Hautbildung des an der Wand aufgezogenen Klebers ein. Dies können Sie durch Antippen mit den Finger ganz leicht überprüfen. Bleibt der Klebstoff nicht an den Fingern haften, so ist die offene Zeit des Klebers überschritten und der Kleber muss mit der Spachtel entfernt werden.

Mit Porenbeton errichtete Ummauerungen entziehen dem Kleber innerhalb kürzester Zeit die Feuchtigkeit. Spachteln Sie deshalb Verlegeflächen auf Porenbeton am Vortag mit Fliesenkleber glatt. Zum Verfliesen ziehen Sie den Kleber wie gewohnt mit dem Zahnspachtel auf.


AutorIn:

Datum: 24.08.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Boden

Die Dämmung unter dem Estrich dient der Verbesserung von Schallschutz und Wärmeschutz. Welche Materialien dafür in ...

Spachteln, Imprägnieren, Versiegeln oder Abschleifen. Die Möglichkeiten, Estrichoberflächen für weitere Nutzung ...

Zur Estrichherstellung können unterschiedliche Bindemittel herangezogen werden. Dementsprechend werden auch ...