Faserzementplatten für's moderne Dach

Dachplatten werden mit Überständen auf die Dachlatten genagelt und werden heute aus Faserzement hergestellt, der in vielen Formen und Farben erhältlich ist. Die Dachplatten haben den Vorteil, eine Dachfläche innerhalb kürzester Zeit zu decken.

Der geschichtliche Vorläufer der heute gängigen Plattendeckung ist die Schieferdeckung. Dachschiefer ist ein spaltbares Gestein, das früher zur Dachdeckung verwendet wurde. Dächer aus Steinschindeln werden auch heute noch angeboten, sie sind jedoch wegen der hohen Materialkosten nicht oft die erste Wahl.

Aus Schiefer wurde Faserzement

Im Allgemeinen werden Dachplatten heute aus Faserzementplatten hergestellt, die in vielen Formen und Farben erhältlich sind. Die Platten werden mit Glockennägeln samt Dichtungsscheiben auf den Pfetten befestigt bzw. mit Überständen auf die Dachlatten genagelt. Wenn architektonisch passend sind Wellplatten eine kostengünstige und sehr beliebte Alternative.

Viel Spielraum in Form und Farbe

  • Rhombusplatten ergeben eine Ansichtsfläche mit diagonal angeordneten Fugen, die einen guten Wasserablauf gewährleisten.
  • Quadratplatten sind ähnlich den Rhombusschablonen, jedoch mit einem steileren Winkel der Fugen.
  • Rundschnittplatten ergeben eine Ansichtsfläche ähnlich einer Biberschwanzdeckung.
  • Rechteckplatten ergeben eine Ansichtsfläche ähnlich einer Deckung mit Wiener Taschen.

Die Faserzementplatten bieten ob ihrer Größe den Vorteil, die Dachflächen innerhalb kurzer Zeit zu decken, während Dachziegel und -platten aufgrund ihres kleineren Formates eine zeitintensivere Montage erfordern.


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Datum: 22.10.2015

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