Kanalisation © pryzmat/shutterstock.com

Kanalisation

Die Entsorgung von Fäkalien und Schmutzwässern spielt für die Umwelt eine große Rolle, und ist dementsprechend streng geregelt. Am einfachsten ist es meist, wenn man sich an ein öffentliches Kanalnetz anschließt. Eigene Senkgruben müssen absolut dicht sein.

Die im Haus liegenden Kanalleitungen sind die Hauskanalisation. Das Entwässerungssystem besteht aus Fallleitung, Grundleitung, Kontrollschacht und Anschlusskanal.
Der Entwässerungsplan ist die Grundlage für das Verlegen der Rohre. Fäkalrohre dürfen sowohl senkrecht als auch waagrecht nicht direkt in einem Winkel von 90 Grad abbiegen. Es ist immer auf zwei 45° Winkelstücke aufzuteilen, um Verstopfungen in diesem Bereich zu vermeiden. Jede Fallleitung hat über Dach entlüftet zu werden, an der anderen Seite mündet sie in die leicht geneigte Grundleitung.
Die Grundleitung, welche meist unter dem Kellerboden verlegt wird, ist für die Entwässerung des Gebäudes von entscheidender Bedeutung, sie kann später nur sehr schwer überprüft werden. Sie muss ein gleichmäßiges Gefälle von 2% bis 5% aufweisen. Sie muss in diesem Gefälle verlegt werden, und im Freien in frostfreier Tiefe geführt werden. (je nach Region ca. 1m).

Der Ablauf der Schmutzwässer muss überwacht werden. Dazu dienen innerhalb der Gebäude meist gemauerte Kontrollschächte, und Rohre mit verschließbaren Reinigungsöffnungen. Sie werden bei Richtungsänderungen über 45° angebracht, in Grundleitungen alle 40m und in Fallleitungen bei der Einmündung in eine Grundleitung.

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Datum: 03.02.2010
Kompetenz: Sanitärinstallation

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