Das Architekturzentrum Wien feiert heuer 25 Jahre

Positive Bilanz zum Jahr eins unter der der Leitung von Angelika Fitz. Im Jubiläumsprogramm 2018 finden sich Ausstellungs-Schmankerl und neue architektonische Schwerpunktreihen.

Vor einem Jahr lud das Az W zur Antrittspressekonferenz der neuen Chefin (im Bild). Ein Jahr später zog nun Präsident Hannes Swoboda vor Journalisten eine erste Bilanz. Mit Blick auf Programm und Besucherzahlen sprach er von einem „sehr erfolgreichen Jahr“. Die Kontinuität blieb seinem Befinden nach gewahrt, neue Akzente seien unter Fitz´ Führung bereits erkennbar geworden.

Horizont- und Quotenbringer

Dass man es mit der Formaten „Assemble. Wie wir bauen“ und „Form folgt Paragraph“ (Anm. d. Red.: letztere kann noch bis 4. April besucht werden) ins letzte Top-Ranking am Wiener Ausstellungsmarkt geschafft habe zeige, freute naturgemäß auch Geschäftsführerin Karin Lux. Ein weiterer Meilenstein sei mit „Care + Repair“, einem Frage- und Antwortspiel zur Reparatur urbaner Räume, geschafft worden, wie sie betonte. Wobei man erstmalig den Schritt aus den eigenen Hallen – hinein in den Stadtraum beim Entwicklungsprojekt  Nordbahnhof – gewagt habe. Als Publikumsbringer nannte Angelika Fitz das neue Ausstellungsformat „SammlungsLab“. Mit der Premiere zum Terrassenhaus seien Besucher aus dem In- und Ausland erreichen worden, ganz generell hätten mit individuell abgestimmten und aufbereiteten Touren neu Zielgruppen angesprochen werden können. Ihre Besucherbilanz, quer über das gesamte Museums- und Ausstellungssegment hinweg, allein für das zweite Halbjahr 2017: „Unglaubliche 50.000.“

Ausstellungsmarathon zum „Jubiläum hoch vier“

Im großen Jubiläumsjahr 2018 will Fitz hier mit „vielen Ausstellungs-Juwelen“ nahtlos anschließen. Die eigenen 25 Jahre werden im Zeichen von 100 Republik Österreich, 50 Jahre 68er-Bewegung und 200 Jahre Karl Max begangen. Ebenso am Plan: Sogenannte Bausünden der 1950er bis 1970er Jahre, eine Hommage an Architekturikone Denise Scott Brown und „Europas beste Bauten“ aus dem Mies van der Rohe Award.

Gesucht wird auch „Das beste Haus“. Der österreichische Preis wird vom Az W bereits zum siebten Mal gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt und der s Bausparkasse ausgelobt. Die Verleihung ist für kommenden März anberaumt. Preisverdächtig sind diesmal Objekte aus dem Baubestand, die eine Erweiterung oder Umnutzung erfahren haben. Fitz: „Eine mögliche Antwort von vielen gegen die weitere Zersiedelung.


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Datum: 30.01.2018

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