Wiener Holter-Showroom als „urbanes Szenario“

Mein Holter Bad Ausstellung: Die dritte Beratungsfläche in Wien ist eröffnet. Der Spezialist rückt damit näher an die City heran. Die architektonisch ausgefeilte Bühne rund ums Bad hat in einer ehemaligen Supermarkt-Filiale Platz gefunden.

Besucher für das Produkt Bad abholen und in den Bann ziehen: So lautete das ausgegebene Ziel für den Neo-Standort am Beginn der Hernalser Jörgerstraße. „Mission accomplished“, meldete dazu Verkaufsleiter Christian Rauchfuß beim Presserundgang. Erstmals sei eine Holter´sche „Corporate Architecture“ mit dem Architekturbüro Lassota + Partner am wichtigen Wiener Markt verbaut worden. In Summe habe man dafür einen schönen siebenstelligen Betrag in die Hand genommen.

Bühne fürs Bad

Das Ergebnis: Backstein und sehr dunkler Beton, der den Rahmen für die insgesamt neun Kollektion setzen. Auf klassische Präsentationsnischen wurde verzichtet, die rechten Winkel ganz bewusst aufgelöst, erklärte die für das Holter-Design verantwortliche Jeannette Lassota. Den Besucher erwarte so buchstäblich um jede Ecke ein ganz eigenes Look n´Feel – ohne das der Gesamteindruck darunter leidet oder die Besucherklientel den Überblick verliert. Ein maßgeschneidertes Lichtkonzept tut dazu ihr Übriges, das die 30 Musterbäder – darunter die der „Austria Edition“ mit den Kollektionen „Bad Ischl“, „Bad Gastein“ und „Bad Vöslau“ – im richtigen Licht erstrahlen.

Zu finden ist eine bunte Zusammenschau, die auch auf den Badsanierer und Altbaubewohner nicht vergisst. „Wir sind mit der neuen Bäderausstellung ganz nah an dieser wichtigen Zielgruppe und zeigen mit unserer Mannschaft vor Ort, welche Lösungen im Großen wie im Kleinen hier möglich sind“, so Rauchfuß.

Zwei Themenbereiche, ein Design – in einem ehemaligen Supermarkt

Die 950 Quadratmeter große Ausstellungsfläche im Ergeschoß – ergänzt um die Fliesenwelt des Partnerunternehmens Beinkofer – wird durch eine Materialbibliothek und eine Bemusterungswelt im Souterrain ergänzt. Um diese ehemaligen niedrige Kellerfläche eines Supermarktdiscounters nutzen zu können, hat sich die Architektin für einen Deckendurchbruch entschieden – und dafür mit dem Auftraggeber so manche Sträuße mit dem Gewerbeamt ausfechten müssen, wie sie im Talk mit Wohnnet Business ausführt. Doch Ende gut, alles gut. Herausgekommen ist eine offenes Raumkonzept und Eyecatcher, der Tageslicht nach unten lässt und die Ausstellungsflächen bestmöglich verbindet.

Bemusterungsflächen für Bauträger

Unten warten Waschtischmischer, Brausen, und Wellnessduschen zum Austesten. Auch die ausgestellten Toiletten sind buchstäblich mit allen Wassern gewaschen. Zusätzlich findet sich im Tiefgeschoß ein spezieller Bereich für Bauträger zur Objektpräsentation und -bemusterung.

„Die Umsetzung ist wunderbar gelungen und ich bin stolz auf unser Team, dass die Realisierung so gut geklappt hat. Mit der dritten Ausstellung in der Bundeshauptstadt sind wir nun im Osten top aufgestellt – sowohl in Richtung Endkunde als auch in Richtung Installateure“, so der Verkaufschef. Er rechnet mit hoher Frequenz. Die ersten Wochen seine bereits sehr viel vielversprechend gewesen, wie er auf Rückfrage meint. Neben Kunden-Parkplätzen im Innenhof ist die Ausstellung mit der U6, den Straßenbahnlinien 1 und 43 sowie der Buslinie N64 – Haltestelle Alser Straße – erreichbar.


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Datum: 09.10.2018

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