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Österreichischer Bauherrenpreis: Gewinner im Ringturm

Bereits 51 Mal wurde er verliehen - der Österreichische Bauherrenpreis, initiiert und vergeben von der Zentralvereinigung (ZV) der Architektinnen und Architekten Österreichs. Gewinner und Nominierte werden im Wiener Ringturm präsentiert.

Ende Oktober wurden die von einem Jury-Trio ermittelten Preisträger des ZV-Bauherrenpreises im Odeon-Theater auf die Bühne geholt. Ab 7. Dezember sind alle Entwürfe der Sieger und Nominierten im Wiener Ringturm ausgestellt.

Insgesamt waren in der 51. Auflage des von der Zentralvereinigung (ZV) der Architektinnen und Architekten Österreichs vergebenen Awards 106 Projekte aus allen Bundesländern eingereicht worden. Nach einer ersten Vorauswahl, in der es insgesamt 22 Projekte auf die Shortlist geschafft hatten, wählte die dreiköpfige Jury um Andreas Bründler von Buchner Bründler in Basel, Gabriele Kaiser, ihres Zeichens Leiterin des afo architekturforum oberösterreich, Architekturpublizistin und Kuratorin sowie Stefan Marte vom Vorarlberger Architekturbüro marte.marte architekten die Sieger des Jahres 2018.

Jury: „Unerschöpfliche Möglichkeiten der Architektur“

„Die ausgezeichneten Projekte 2018 eröffnen in ihrer Eigenständigkeit auf jeweils unterschiedliche Weise den unerschöpflichen Möglichkeitsraum von Architektur“, resümierte die Architekturpublizistin und Jurorin Gabriele Kaiser. Insgesamt sind in diesem Jahr 106 Einreichungen Aus den daraus 22 nominierten Projekten hat die Hauptjury die sechs Preisträger ermittelt.

„Mit den Nominierungen und Preisträgern werden vor allem die innovativen, architektonischen Qualitäten gewürdigt, die durch das gelungene Zusammenspiel von Bauherren und Planern entstehen können“, betonte ZV-Präsidentin Maria Auböck die Intention der Initiative, die im Jahr 1967 ins Leben gerufen wurde. Insgesamt wurden bisher schon über 300 Bauten ausgezeichnet.

Projektschau ab 7. Dezember im Ringturm

Zum achten Mal in Folge präsentiert der Wiener Städtische Versicherungsverein im Rahmen seiner beliebten Architekturreihe den österreichischen Bauherrenpreis. Über den Jahreswechsel sind im Ausstellungszentrum im Ringturm bei freiem Eintritt alle 22 nominierten Projekte der Shortlist, unter besonderer Hervorhebung der sechs Preisträger 2018, zu sehen. Das Thema Bildung dominiert den österreichischen Bauherrenpreis 2018: Zwei der sechs Preisträger sind Schulen – die Bundesschule Aspern in Wien und die Volksschule Dorf Lauterach in Vorarlberg.

Ende Oktober wurden die von einem Jury-Trio ermittelten Preisträger des ZV-Bauherrenpreises im Odeon-Theater auf die Bühne geholt. Ab 7. Dezember sind alle Entwürfe der Sieger und Nominierten im Wiener Ringturm ausgestellt.

Insgesamt waren in der 51. Auflage des von der Zentralvereinigung (ZV) der Architektinnen und Architekten

Insgesamt waren in der Jubiläumsauflage 82 Projekte aus allen Bundesländern eingereicht worden. Nach einer ersten Vorauswahl, in der es insgesamt 23 Projekte auf die Shortlist geschafft hatten, wählten Tina Gregorič von dekleva gregorič arhitekti, aus Ljubljana, die Architekturpublizistin Franziska Leeb und Architekt Richard Manahl vom Wiener Büro ARTEC Architekten die Sieger des Jahres 2017.

Jury: „Projekte, die Strahlkraft entwickeln“

Die prämierten Bauherren-Projekte hätten, wie schon in den Jahren zuvor, Vorbildwirkung, so die Jury. Unisono hätten alle über die eigentliche Bauaufgabe hinaus Strahlkraft entwickeln können. Tenor des Trio: „Mögen sie Inspirationsgeber für künftige Bauherren sein und Ansporn, gewohnte Wege zu verlassen, Bauaufgaben neu zu denken und dazu ermutigen, sich auch über Konventionen hinwegzusetzen.“

Die Auszeichnung der Zentralvereinigung der Architektinnen und Architekten Österreichs würdigt seit 1967 Auftraggeber und deren Projekte. Gesucht und gefunden werden Impulsgeber und Initiatoren. Ein Großteil der rund 300 bisher ausgezeichneten Bauten, so die Rückmeldung der Initiatoren, sei zu einem fixen Bestandteil des Kanons der österreichischen Architekturgeschichte der jüngeren Vergangenheit geworden.

Die aktuellen Sieger sollen hier nahtlos anschließen. „Der Bauherrenpreis 2017 zeigt erneut die Vielgestaltigkeit der Bauaufgaben und das Qualitätsbewusstsein der österreichischen Szene“, sagt Maria Auböck, Vizepräsidentin Zentralvereinigung der Architektinnen und Architekten Österreichs.

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Datum: 11.12.2018