Start-up-Experte Daniel Cronin (Mitte) beim Kick-Off der Kampagne Digital Building Solutions (DBS) gemeinsam mit den Initiatoren Erich Thewanger (links) und Karl Friedl (rechts).

  © IG Lebenszyklus Bau

Going digital: Start-up-Initiative für die Baubranche

Die Initiative Digital Building Solutions (DBS) lädt Start-ups aus dem DACH- und CEE-Raum ein, digitale und disruptive Soft- und/oder Hardwarelösungen sowie Services für die Planung, Errichtung, Betrieb und die Finanzierung von Bauwerken einzureichen. Gefragt seien komplett neue Ideen, aber auch transformierbare Lösungen aus anderen Industrien, meldet der Verein IG Lebenszyklus Bau, der gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft unter dem Motto „Digitize today’s building industry“ Kampagne und Award sowohl entwickelt als auch ausgeschrieben hat.

„Für Start-ups – auch aus komplett anderen Wirtschaftszweigen – ist DBS eine einzigartige Möglichkeit, in eine Branche vorzustoßen, die bisher sehr traditionell unterwegs war“, ermutigt Start-up-Experte Daniel Cronin (in der Bildmitte) zur Teilnahme. Den Finalisten winken u. a. potenzielle Partnerschaften und Beteiligungen der ausschreibenden Unternehmen, die mögliche Aufnahme in deren Start-Up-Programme, eine Präsentation im Rahmen des Abschlussevents in Wien sowie eine exklusive Messepräsenz im Rahmen der Expo Real in München.

Suche nach dem Zusatznutzen

Ins Zentrum rücken die Initiatoren den digitalen Zwilling: Also ein digitales Abbild des realen Bauwerks, das zu jedem Zeitpunkt für alle Beteiligten von der Planung über die Errichtung bis zum Betrieb verfügbar ist. „Die eingereichten Ideen sollen dazu beitragen, die bisher getrennt voneinander agierenden Bereiche Planung, Errichtung, Betrieb sowie Finanzierung und Verwertung vor dem Hintergrund des digitalen Zwillings mit added value zu verbinden“, sagt IG Lebenszyklus Bau-Sprecher Karl Friedl (rechts im Bild).

„Kein Ideenwettbewerb“: Gefragt sind querschnitts und branchenfremde Lösungen

Wie Erich Thewanger, Mitinitiator und Vorstand der IG Lebenszyklus Bau (links im Bild), betont, müsse die Umsetzbarkeit „klar erkennbar oder aus anderen Wirtschaftssegmenten für die Bau- und Immobilienbranche adaptierbar sein“. Dabei spielt der Querschnitt über die Teilbereiche des Bauprozesses eine große Rolle. Im Idealfall werden Lösungen gesucht, die übergreifend zur Planung, der Errichtung, dem Betrieb sowie zur Finanzierung und Verwertung eingesetzt werden können.

AutorIn:
Datum: 06.04.2017