Österreichischer Stahlbaupreis 2017 geht an die Unger Steel Group

Das Fachpublikum des Österreichischen Stahlbautages hat gesprochen: Am 9. Juni wurde die Unger Steel Group für die neue ÖAMTC-Zentrale in Wien mit dem Österreichischen Stahlbaupreis in der steirischen Landeshauptstadt ausgezeichnet.

Am 8. und 9. Juni 2017 ging in der Messe Congress Graz der 31. Österreichische Stahlbautag mit rund 250 Teilnehmern und über 30 Ausstellern über die Bühne. Im Rahmen der Veranstaltung wurde – wie in jedem zweiten Jahr ein „stählernes“ Leitprojekt ausgezeichnet, das als Sinnbild für moderne und zeitgemäße Architektur steht. Die Unger Steel Group aus dem burgenländischen Oberwart konnte den Award bereits zum vierten Mal – nach 2007 (Galzigbahn in St. Anton), 2011 (Anlegestelle der Schiffstation Wien City) und 2013 (Rautendach am Wiener Hauptbahnhof) – heimholen.

Unger Steel Group © Unger Steel Group

Preisverleihung des Österreichischen Stahlbaupreises von Links: Werner Strele (Stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Stahlbau Unger Steel Group), Bernd Mühl (Geschäftsbereichsleiter Stahlbau Unger Steel Group), Josef Unger (Geschäftsführer Unger Steel Group), Thomas Berr (Präsident Österreichischer Stahlbauverband) und Georg Matzner (Geschäftsführer Österreichischer Stahlbauverband).

Das Geschäftsführer-Duo der Unger Steel Group, Josef und Matthias Unger, zeigte sich am Award-Abend geehrt. „Wir sehen dies als Anerkennung für alle bereits realisierten Projekte, die wir gemeinsam mit unseren Kunden erfolgreich umgesetzt haben.“ Beide betonten weiter stolz zu sein, Unternehmen wie den ÖAMTC zu den Stammkunden zählen zu dürfen.

Neue Wiener ÖAMTC-Zentrale

Das Gebäude ist in Form einer Felge mit fünf „Speichen“ angelegt, wie es in einer Aussendung der Unger Steel Group heißt, die für die Ringfassade, die Hochgarage, den Hangar sowie den Heliport verantwortlich gezeichnet hat.

Toni Rappersberger/Unger Steel Group © Toni Rappersberger/Unger Steel Group

Die Fluchtwege des Gebäudes wurden in die Ringfassade integriert.

Die 230 Meter lange und 17 Meter hohe Ringfassade ist das architektonische Highlight der neuen ÖAMTC-Zentrale und bildet gleichzeitig das verbindende Element, das sich von Speiche zu Speiche erstreckt und somit einerseits als Schutzwand zur Wiener Südosttangente dient. Andererseits konnten so die Fluchtwege aus den Büroräumlichkeiten konstruktiv in die Stahlkonstruktion integriert werden. Somit hätten laut Meldung die Tiefen des Bürogebäudes ausgenutzt und die Massivtreppenhäuser kleiner gehalten werden können.

Die Stahl-Glaskonstruktion der Ringfassade konnte, so die Unger Steel Group, durch den Einsatz von BIM- (Building Information Modeling) Technologien im Zuge der Ausführungsplanung durch das Zusammenspiel der planenden Architekten, des Tragwerksplaners und der ausführenden Unternehmen umgesetzt werden.


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Datum: 13.06.2017

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