Siblik verlieh erstmalig den „SmartHome Award“

Der Elektro- und Haustechnikhändler Siblik hat anlässlich des 80. Firmenjubiläums einen Preis für die smartesten Vernetzungsideen von Studierenden der FH Salzburg Campus Kuchl ausgelobt. Die Top 3 aus der Nachwuchsschmiede wurden von einer fünfköpfigen Jury gewählt.

Das 1938 gegründete österreichische Familienunternehmen blickt in die Zukunft – und damit in das anbrechende Zeitalter der smarten vier Wände. Dazu wurde gemeinsam mit der Fachhochschule Salzburg Campus Kuchl erstmalig für den Bachelorstudiengang „Smart Building“ der „Siblik SmartHome Award“ ausgeschrieben.

Ziel des Awards sei es, die Smart Home-Idee weiter zu entwickeln und kreativ umzusetzen, meinte dazu im Vorfeld Siblik-Chef Norbert Ahammer. Gesucht wurde nach praxistauglichen wie energieeffizienten Lösungen, die leicht zu bedienen sind und zeitgeistige Convenience liefern. Gleichzeitig wollte man mit dem Award Schnittstellenproblematiken lösen, so Ahammer.

Die Bildungseinrichtung hat das Angebot der Firma Siblik aus mehreren Gründen gerne angenommen, wie die betreuende Professorin Claudia Hemmerle betont hat. „Ein Wettbewerb wie der Siblik SmartHome Award spornt die Studierenden zusätzlich an. Aufgrund der Tatsache, dass sie schon im Berufsleben stehen, können sie das im Studium erworbene Wissen über Smart Home beziehungsweise Smart Building und ihre Praxiserfahrungen sehr gut für neue Lösungen miteinander kombinieren.“

Die drei Preisträger

Aus den zahlreichen Einreichungen wurden die besten drei Projekte von fünf Experten gekürt. Roland Köttl konnte sich mit seinem Projekt „Wirtschaftlichkeit von Wärmeerzeugern und Smarte Lösungen zur Steuerung von Heizungssystemen im Einfamilienhausbereich“ den obersten Stockerlplatz sichern. Auf den Rängen zwei und drei landeten Daniel Heidenthaler mit ihrem Projekt „Der Einfluss der Gebäudetechnik auf die Gesamtenergieeffizienz“ und Christian Klausner mit seinem Beitrag zur Gebäudeautomatisierung.

„Ich bin beeindruckt, wie professionell die Studierenden der FH Kuchl an dieses Projekt herangegangen sind“, so Jury-Mitglied Roman Höllbacher von der Initiative Architektur Salzburg. Ernst Haigermoser, Energieberater des Landes Salzburg lobte, dass das Thema Energieeffizienz so professionell angegangen worden sei.

Nach dem Award ist vor dem Award: Wie das Unternehmen mitgeteilt hat, will man den Award nun jährlich ausschreiben und damit das Thema über den Ausbildungssektor weitertreiben.


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Datum: 04.07.2018

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