Staatspreis Architektur verliehen

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft hat den Staatspreis Architektur für Tourismus und Freizeit verliehen. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten ausgeschrieben.

Staatssekretär Harald Mahrer überreichte im Namen des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft den Staatspreis Architektur 2014 für Tourismus und Freizeit. Aus knapp 70 eingereichten Projekten, verteilt über ganz Österreich, hat die Jury in ihrer ersten Sitzung insgesamt 20 Projekte ausgewählt, die bereist und vor Ort besichtigt wurden. Von diesen wurden neun Projekte ausgezeichnet und zwei davon mit dem Staatspreis Architektur 2014 geehrt.


Die Sieger

In der Kategorie "Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe" kürte die Experten-Jury das Hotel Daniel Vienna in Wien zum Sieger - geplant durch Atelier Heiss ZT GmbH, Bauherr: Florian Weitzer. Das Hotel Daniel Vienna überzeugte die Jury insbesondere durch den sensiblen Umgang mit dem Bestand aus den 1960er Jahren: "Die Transformation des ehemaligen Bürogebäudes zu einem Hotel, das sich an ein urbanes Publikum richtet, ist ausgezeichnet gelungen."

In der Kategorie "Freizeiteinrichtungen" gewann das Kulturzentrum St. Nikolaus, in Ischgl in Tirol - geplant durch parc ZT GmbH, Bauherr: Gemeinde Ischgl. Das Gebäude überzeugte die Jury vor allem durch seine sensible Gestaltung und feine Materialwahl: "Es integriert sich in die vorhandene Topografie und bildet mit seiner zurückhaltenden Gestaltung gegenüber den dominanten Hotelbauten einen atmosphärischen Kontrapunkt."


Sonderpreis

Das Projekt BUS:STOP Krumbach wurde mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die sieben Buswartehäuschen im Gemeindegebiet von Krumbach in Vorarlberg wurden von internationalen Architektenteams in Kooperation mit lokalen Planungsbüros als Partner umgesetzt. Die Jurymeinung: "Die sieben Buswartehäuschen sind ein charmantes und gelungenes Beispiel, wie eine Region durch kleine architektonische Interventionen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten - vom Gemeinderat über die Architekt/innen bis hin zu ausführenden Firmen und Sponsoren - ein ungewöhnliches und breitenwirksames Projekt an der Schnittstelle von Architektur und Kunst realisieren kann."


Autor:

Datum: 02.11.2012

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Wettbewerbe

Die Suche nach den besten Ein- und Zweifamilienhäuser Österreichs ist in der heißen Phase. Nach der Fachjury ist das Publikum am Wort, das jetzt seine Favoriten aus der Nominierungsliste wählen kann. Die Expertensieger werden am 7. März im Architekturzentrum Wien präsentiert.

Die Redaktion von "Architektur im Mittelpunkt" lobt erstmalig einen Autoren-Wettbewerb aus. Eingeladen sind Studierende der Fachrichtungenen Architektur, Stadt- und Raumplanung. Thema: „Metropole 2040: Aufbruch, Abgesang oder Atempause?"

Die Technologieplattform Photovoltaik Österreich (TPPV) schreibt erstmalig den „InnovationsAWARD für Bauwerkintegrierte Photovoltaik“ aus. Realisierte und geplante Projekte können noch bis 10. Februar eingereicht werden.

Der Güteverband Transportbeton kürt bereits zum fünften Mal rot-weiß-rote Projektsieger. Die Einreichfrist für den Transportbetonbau des Jahres 2017 läuft noch bis zum 31. Jänner.

Wer wird Sanierungschampion? Eine siebenköpfige Fachjury hat aus zahlreichen Einreichungen die Shortlist für den Ethouse Award 2018 erstellt. Neun energieeffiziente Leuchtturmprojekte rittern am 13. März um den Sieg.

Neue Runde: Ab sofort kann wieder für den Online-Wettbewerb des Klima- und Energiefonds eingereicht werden. Gesucht werden findige Ideen, die Städte in Bewegung bringen.

Der Award in seiner fünfzigsten Auflage: Mitte November wurde die von einem Jury-Trio ermittelten Preisträger des ZV-Bauherrenpreises im Odeon-Theater auf die Bühne geholt. Ab 7. Dezember sind alle Entwürfe der Sieger und Nominierten im Wiener Ringturm ausgestellt.

Der Ethouse Award 2018 lobt die energieeffizientesten Sanierungsprojekte in drei Kategorien aus: Noch bis zum 15. November können private und öffentliche Bauträger, Architekten und Planer, Kommunen sowie Wohnbaugesellschaften mit Sitz in Österreich ihre Projekte einreichen!

Technologie-Investor Hermann Hauser fahndete mit seinem „Institute for Entrepreneurship Cambridge - Tirol“ nach erfolgversprechenden Geschäftsideen. Fündig wurden er und seine finanzkräftigen Trendscouts beim steirischen Lichtbetonspezialisten LCT.