3. GVTB Betonpreis verliehen

Die Svarowski Kristallwelten in Wattens, Tirol, wurden vom Güteverband für Transportbeton (GVTB) für ihre vielseitige Nutzung des Baustoffes ausgezeichnet - sie sind das Siegerprojekt des Betonpreises 2016.

Ein Sieger und drei Anerkennungen – das ist die erfolgreiche Bilanz der Verleihung des dritten GVTB-Betonpreises, der heuer im Rahmen der Wintertagung des Vereins in Schladming vergeben wurde. Aus insgesamt 15 eingereichten Projekten kürte die Fachjury unter dem Vorsitz von Renate Hammer, Gründerin des Wiener Institute of Building Research and Innovation, den Gewinner: Die Entscheidung fiel einstimmig für das Svarowski-Bauprojekt in Wattens, das einen Umbau bzw. eine Erweiterung der bestehenden Kristallwelten darstellt und laut Jury Beton in der Vielzahl seiner Ausführungsmöglichkeiten gekonnt ins rechte Licht rückt.

Jury prämiert vielseitige Nutzung des Baustoffes

Über die Auszeichnung freuten sich die Architekten Snohetta aus Norwegen und die beiden Innsbrucker Architekturbüros Schlögl & Süss Architekten und Obermoser arch-omo GmbH, die den Kristallwelten-Ausbau in Zusammenarbeit geplant und durchgeführt hatten. Die Jury lobte vor allem die vielseitige Nutzung des Baustoffes Beton im Rahmen des Designkonzeptes: Neben einem neuen Besucher-Café und Restaurant mit geschwungenen Formen in Spritzbeton beinhaltet der Neubau auch einen Spielturm mit verschiedenen Betonfußbodenflächen und das Kunstwerk "Betonautobahn“. Juryvorsitzende Hammer sieht darin den entscheidenden Faktor für den Sieg: "Ich freue mich sehr über die Vielschichtigkeit des Gewinnerprojekts, das in sich schon die Anwendungsbreite des Materials zeigt.“

Eine jeweils gleichwertige Anerkennung für ihren Einsatz von Transportbeton erhielten zudem die Projekte Loft in Salzburg, die Ölmühle Fandler in Pöllau bei Hartberg, Steiermark und das Pumpspeicherkraftwerk Reißeck II im Mölltal in Kärnten.

Transportbeton ist vielseitig

Mit der Vergabe des Betonpreises zeichnet der GVTB jene Projekte aus, bei denen Transportbeton im Zentrum des Baukonzepts steht. Neben dem Einsatz des Baustoffes selbst zählten auch Design, Originalität, Architektur, Funktionalität und Nachhaltigkeit zu jenen Aspekten, unter denen die eingereichten Projekte von der Jury unter die Lupe genommen wurden. Peter Neuhofer, Vorsitzender des Vorstandes des GVTB, zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden: “Ich bin beeindruckt, wie einfallsreich Architekten, Bauherren und vor allem auch die ausführenden Unternehmen agieren. Die Leistungspalette ist beachtlich – sie reicht von der spektakulären Sanierung eines Speicherkraftwerks, über skulpturale Kunstwerke bis hin zum Einfamilienhaus auf einem extrem schmalen Grundstück.“

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Archivmeldung: 04.02.2016

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