Salzburger Bohrerhersteller auf Expansionskurs

Neukunden aus der High-Tech-Sparte und dem automotiven Sektor haben das Wachstum angekurbelt: Wie der Bohrer- und Fräswerkzeugproduzent Alpen-Maykestag meldet, konnte das Salzburger Unternehmen im Geschäftsjahr 2015/2016 ein Umsatzplus von satten sieben Prozent einfahren. Die 45,2 Millionen Euro will Geschäftsführer Wolfgang Stangassinger (im Bild) im 60. Jahr des Bestehens noch einmal um acht Prozent steigern.

Zusätzlichen Wind unter den Flügeln soll der Ausbau des Fachhändlernetzes in Lateinamerika und im Nahen Osten geben, ebenso neu gewonnene Geschäftskontakte in den europäischen Raum. Zudem würden das Vertriebsnetz erweitert, die Logistikprozesse und der POS-Auftritt optimiert, wie Stangassinger informiert. Auch der Produktionsausbau und Produktnewcomer dürften sich seiner Einschätzung nach künftig in der Bilanz niederschlagen: 2016 flossen über fünf Millionen Euro in die Errichtung einer neuen Fertigungshalle am steirischen Produktionsstandort in St. Gallen. Zuletzt wurden die beiden Produktlinien „Speeddrill 4.0“ und „Alpen Sprint Master“ auf den Markt gebracht.

Andreas Kolarik © Andreas Kolarik

Die Bohr- und Fräswerkzeuge des Salzburger Familienunternehmens werden in 70 Länder exportiert.

Jahresproduktion: 36 Millionen Bohr- und Fräswerkzeuge

Die Bohrer und Fräser werden unter der Marke „Alpen“ – für Fachhandel, Handwerk und Gewerbe – als auch unter dem Label „Maykestag“ vertrieben. Letztere werden für die metallverarbeitende Industrie, im Automobil- und Flugzeugbau, eingesetzt. Produziert wird an drei Firmenstandorten in Salzburg, Kärnten und der Steiermark. Laut Unternehmen verlassen aktuell rund 36 Millionen Stück die Werkshallen. Geliefert wird in mehr als 70 Länder, der Exportanteil liegt gegenwärtig bei mehr als 80 Prozent. Wobei, so Stangassinger, in Frankreich vermehrt Hammerbohrer nachgefragt würden, in Polen hingegen verstärkt Vollhartmetall-Fräser Absatz fänden.


AutorIn:

Datum: 10.02.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Laut Immofinanz sind die Fusionsgespräche mit Mittwoch, den 28. Februar 2018, ausgesetzt worden. Aktuell würden „weitere strategische Optionen evaluiert“, einschließlich des Verkaufs der Anteile an der CA Immo.

Das Jahr 2017 hat die EHL Immobilien-Gruppe mit einem neuen Umsatzrekord abschließen können. Das Plus von 38 Prozent ist laut Geschäftsführung besonders dem Wachstum in den Kernbereichen Investment, Wohnen und Büro geschuldet gewesen.

Der im Mühlviertel ansässige Baukonzern startet im Frühjahr mit niederländischen Partnern die Erweiterung eines Teilstücks der Berliner Ringautobahn A 10 sowie die Generalsanierung der A 24 (Hamburg-Berlin).

Otis stellte seine Strategie für die kommenden Jahre vor. Im Fokus: das Neukundengeschäft und weitere Service-Steigerungen, die mit der weitgehenden digitalen Aufrüstung einhergehen sollen. Für Architekten hat man ein neues Feature im Angebot.

Megadeal kommt ins Rollen: Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia hat mit der österreichischen Buwog eine Grundsatzvereinbarung über einen Zusammenschluss unterzeichnet. Geboten werden für den heimischen Player mehr als fünf Milliarden Euro.

Der Innviertler Heizkesselhersteller Hargassner erweitert seine Firmenzentrale. Auf rund 6.000 Quadratmetern entstehen neben Büros ein neues Trainings- sowie ein Kundenzentrum. Investiert werden rund zehn Millionen Euro.