ARE investiert weiter: 10.000 Wohnungen bis 2020

819 Wohnungen sind bereits am Markt, 1.340 freifinanzierte Miet- und Eigentumswohnungen in Bau und rund 4.700 in der Projektpipeline: Die ARE Austrian Real Estate, Tochtergesellschaft der BIG, zog im Rahmen der Übergabe der Wohnhausanlage "Kaar 21"an die Ärztekammer Oberösterreich in Linz eine positive Zwischenbilanz zur laufenden Wohnbauoffensive. Laut Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, der in seiner Eigenschaft als Eigentümervertreter vor Ort war, beläuft sich das dahinterstehende Investitionsvolumen mittlerweile auf rund 1,7 Milliarden Euro.

„Damit schaffen wir dringend benötigten Wohnraum, setzen Impulse für die Baukonjunktur und sichern Arbeitsplätze in Österreich", so der Vizekanzler (Bildmitte). Bis 2020 will die ARE bis zu zwei Milliarden Euro in Wohnungen investiert und in Summe rund 10.000 Wohneinheiten realisiert haben.

Nachhaltige Wohnnlage

Die Wohnhausanlage "Kaar 21", das erste ARE-Wohnprojekt in Linz, wurde in knapp zwei Jahren Bauzeit in Niedrigstenergiebauweise errichtet. Das Projekt mit Blick auf das Linzer Schloss und den Pöstlingberg besteht aus 73 freifinanzierten Mietwohnungen zwischen 40 und 130 Quadratmetern und einer Polizeiinspektion im Erdgeschoß. Laut ARE-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss (links im Bild) sei bereit knapp die Hälfte vermietet.

Atelier Frühwirth © Atelier Frühwirth

Wohnprojekt in der Linzer Kaarstraße 21.

Bei der Planung hat das Architekteteam (Architektur Weismann + Ziviltechniker GmbH) insbesondere auf Helligkeit Wert gelegt. Im Innenhof entstand eine Grün- und Erholungsfläche inklusive Kinderspielplatz. Viele Wohnungen verfügen über eine Loggia oder Terrasse. Kontrollierte Wohnraumlüftung und Fußbodenheizung sind nachhaltiger Standard. Die Dachgeschoßwohnungen wurden laut ARE zusätzlich mit einer wassergekühlten Decke ausgestattet.

Derzeit sind in Oberösterreich drei weitere Projekte mit insgesamt rund 200 Wohneinheiten in der Pipeline. In Wien ist man mit den Projekten „Wildgarten“, „Erdberger Lände 36-38“, „TrIIIple“ und „Forum Donaustadt“ in der Realisierungsphase.


AutorIn:

Datum: 21.03.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Investment

Der oberösterreichische Betonfertigteilproduzent hat die Mehrheit des steirischen Fertigkellerbauers übernommen. Der Deal muss noch von der Wettbewerbsbehörde abgesegnet werden, über den Kaufpreis der Kammel GmbH wurde beiderseits Stilschweigen vereinbart.

Die Crowdinvesting-Plattform Rendity legt ihr siebentes Immobilienprojekt des Jahres 2017 auf. Investiert werden kann in einen teamneunzehn-Neubau. Das Finanzierungsvolumen beziffert Rendity mit 600.000 Euro; Laufzeit 36 Monate, Rendite 6,5 Prozent.

Fast keine Woche ohne Signa-Deal in den Medien: Der Real Estate-Konzerns meldet die Übernahme von „fünf Trophy Assets“ in Deutschland: mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro die beim westlichen Nachbarn bis dato größte Immobilientransaktion 2017.

Die börsennotierte Wienerberger AG meldet die nächste Übernahme – diesmal in den USA. Die in ihrem Eigentum stehende Gesellschaft General Share gliedert den Vormauerziegelproduzenten Columbus Brick Company ein.

Der nächste Versuch, sich die deutsche Warenhauskette einzuverleiben, scheint konkreter zu werden. Laut Reuters soll die Signa dem kanadischen Eigentümer ein drei Milliarden Euro schweres Angebot unterbreitet haben.

Es ist fix: Die mit Ende September publik gewordene Übernahme des in Kärnten ansässigen Baustoffproduzenten Brenner durch die Wienerberger Ziegelindustrie wurde jetzt von der Bundeswettbewerbsbehörde genehmigt.

Signa Prime hat Anfang Oktober das Aktionärskapital um eine Milliarde Euro auf insgesamt vier Milliarden Euro erhöht. Mit dem frischen Geld soll die Wachstumsstrategie weiter verfolgt werden, wie es dazu aus dem Immobilienunternehmen heißt.

Im März verkündeten die österreichischen Fensterunternehmen Hrachowina und Weinzetl den künftigen Produktions-Paarlauf. Zur Erinnerung: Hrachowina wird mit Firmensitz und Logistikzentrale an neuer Adresse in Wien Donaustadt verbleiben. Die Holzfensterfertigung wird nach Wiener Neustadt verlegt, wo man mit dem lokalen Fenster- und Türenplayer Weinzetl ab 2018 gemeinsame Sache macht. Anfang Oktober erfolgte nun der Spatenstich für die dafür notwendige neue Produktionshalle. Investiert werden 2,4 Millionen Euro.