Sechs Millionen Euro für Innovationszentrum

Im neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Pinkafeld dreht sich alles um Innovation und Qualitätsprüfung von Dämmstoffen. Einen "Hochleistungs-Dämmstoff" hat Austrotherm bereits im neuen Labor entwickelt.

Insgesamt sechs Millionen Euro investierte Austrotherm in das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum in Pinkafeld. Auf rund 300 Quadratmetern Nutzfläche dreht sich nun alles um die Entwicklung und Qualitätsprüfung neuer Dämmstoffe.


Beste Voraussetzungen im Labor

Johann Jandl, Leiter F&E der Austrotherm Gruppe: "Das neue Innovationszentrum in Pinkafeld gehört zu den am besten ausgestatteten Labors im Dämmstoffbereich. Mit unseren modernen Messgeräten sind wir in der Lage, sämtliche Qualitätsparameter zu prüfen. Wir haben ein mechanisches Labor, ein chemisches Labor, neueste Lambdamessgeräte, Klimaschränke zur Simulation von verschiedenen Klimabedingungen und viele weitere Instrumente wie beispielsweise das Dübellabor für den KlebeAnker."


Neuer Dämmstoff - auch fürs Passivhaus

Auch in die Entwicklung des Hochleistungsdämmstoffs Austrotherm Resolution hat das Unternehmen investiert: Der neue Dämmstoff soll um über 40 % besser als herkömmliche Materialien dämmen. "Dadurch erreicht man auch bei engen Platzverhältnissen ein sinnvolles Dämmniveau. Darüber hinaus weist der innovative Dämmstoff mit der Brandklasse B nach EU-Norm sehr gute Brandschutzeigenschaften und keine Rauchentwicklung auf", erklärt Peter Schmid, Geschäftsführer und Eigentümer der Austrotherm Gruppe.


Mit Austrotherm Resolution können auch Passivhäuser mit einer Dämmdicke von unter 20 cm realisiert werden, erklärt Jandl und meint: "Damit wird der Weg zur Umsetzung von Fast-Null-Energie-Häusern im Jahre 2020 in Europa optimal vorbereitet."

Austrotherm © Austrotherm

F&E-Leiter Johann Jandl und Peter Schmid, Geschäftsführer und Eigentümer der Austrotherm Gruppe, bei der Eröffnung des Innovationszentrums (v.l. ).


Autor:

Datum: 12.03.2014

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