Budapest: ganz neu

Budapest hatte trotz der Immobilienentwicklung der letzten Jahre für Freunde der modernen Architektur eigentlich wenig zu bieten.

Budapest hatte trotz des Immobilienentwicklung der letzten Jahre für Freunde der modernen Architektur eigentlich wenig zu bieten. Und nichts deutete darauf hin, dass sich das in absehbarer Zeit ändern könnte.

Nun kündigt sich eine Wende an: Das schon seit längerem auch in Budapest tätige Büro des renommierten Architekten Erick van Egeraat wird in den kommenden Jahren ein spektakuläres neues Rathaus für die ungarische Donaumetropole bauen. Unter 18 Teilnehmern eines Architektenwettbewerbs wählte eine internationale Fachjury den Entwurf des Niederländers aus, der das ehrwürdige Barockgebäude des alten Rathauses mit einem neuen, hypermodernen Trakt verbindet.

Flexibel nutzbare, offene Innenhöfe werden - wie in der Ausschreibung gefordert - offene Foren schaffen, die Transparenz, Durchlässigkeit und Demokratie reflektieren sollen. Die Fassade des neuen Traktes wird gleichzeitig als visueller Abschluß aber auch als offen gestaltetes Tor fungieren, gleichzeitig aber im Herzen der Stadt einen neuen, weltstädtischen Boulevard schaffen.

Der größte Innenhof wird ein Kulturforum sein, das einen multifunktionalen Veranstaltungssaal für Kulturveranstaltungen, Konferenzen und Ausstellungen umfaßt. Das neue Rathaus umfaßt 118.000 Quadratmeter, von denen 40.000 neu gebaut werden. Zur Zeit ist ein Baubeginn im Jänner 2009 vorgesehen, eine Fertigstellung in drei Jahren.


Autor:

Datum: 16.02.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Keine dramatischen Veränderungen für Kaufpreise und Mieten am Wiener Wohnungsmarkt, resümiert die EHL Gruppe in ihrem Halbjahresbericht. Die Nachfragesituation bleibe unverändert hoch, das Angebot sei größer geworden, bleibe aber immer noch hinter dem Bedarf zurück. Probleme bereiten indes die Baukosten.

Nationale wie internationale Investoren haben 2017 rund fünf Milliarden Euro in den Immobilienmarkt gepumpt, wie Re/Max Commerce vorgerechnet hat. Neben Wien werden Landeshauptstädte über 100.000 Einwohner interessanter.

Dubai, die Metropole in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wächst unaufhörlich. Nun soll dort auch die Immobilienplattform der Firma All Realestates wachsen.

Immobilienpreisspiegel 2018 der Wirtschaftskammer Österreich: Mieten stiegen 2017 laut Fachverband moderat, gebrauchte Eigentumswohnungen sind im Jahresvergleich signifikant teurer geworden.

Gunstlagen in den Bezirken Währing und Döbling erzielen mittlerweile neue Höchstpreise. Durchschnittlich haben die Erlöse seit dem Jahr 2009 um 6,6 Prozent per anno zugelegt, wie der aktuelle Otto-Villenreport aufzeigt.

Laut den Immobilienberatern von CBRE steigt die Lust auf die Assetklasse Handel. Im ersten Quartal wurden 390 Millionen Euro platziert. Das entspricht fast 40 Prozent des Gesamtinvestments.