Wiener Startup gewinnt i2c-Challenge

Das Wiener Startup-Unternehmen connect care hat ein innovatives System entwickelt, das pflegebedürftigen oder älteren Menschen das Leben in den eigenen vier Wänden erleichtern soll und ging damit als Sieger der i2c-­Challenge hervor.

In Österreich leben mehr als 400.000 pflegebedürftige Menschen, davon 230.000 in häuslicher Pflege. Demographie und gesellschaftliche Entwicklungen erschweren es allerdings zunehmend, den Wunsch nach einem Leben in den eigenen vier Wänden auch ausleben zu können. So werden wir nicht nur immer älter und damit rein biologisch tendenziell pflegebedürftiger. Auch das Konzept Großfamilie und "Generationenvetrag" ist für Viele heutzutage nicht umsetzbar. Was den Meisten da oft nur bleibt, ist ein Umzug ins Alten- oder Pflegeheim.

Sicherheit - auch für Angehörige

Hier setzt connect care an: Unter dem Motto „Ich weiß, bei Dir ist alles gut“ soll das neue Produkt den Angehörigen die Sicherheit geben, dass bei den Eltern oder Großeltern alles in Ordnung ist. Es erkennt, ob jemand gestürzt ist oder vergessen hat, die Wohnungstüre zu schließen, registriert Notfälle automatisch und informiert die Angehörigen sofort über ein App am Handy ohne dass ein Knopf gedrückt werden muss. Außerdem ermöglicht das System es auch, die Wohnungstüre aus der Ferne zu öffnen. So können Nachbarn, Hausbesorger oder die Rettung im Ernstfall schnell helfen.

Einfache Handhabung und Installation

Auch der Datenschutz spielt hier eine wichtige Rolle. "Aus diesem Grund werden alle Daten anonymisiert verarbeitet“, so Gründer Robert Heinze (links im Bild), sodass über dieses System keine personenbezogenen-­ und wohnungsrelevanten Daten ausgewertet werden können. Das connect care Paket besteht aus einer Wohnungszentrale, einem Bewegungsmelder, einem Türsensor und einem Schlüsselanhänger. Herzstück des Systems ist eine App, über die die Information und Alarmierung erfolgt. Zusätzliche Komponenten wie Smart plugs oder ein elektronisches Türschloss ergänzen das Paket und sorgen für noch mehr Sicherheit und Komfort. Das System kann in wenigen Handgriffen selbst installiert werden, versprechen die Entwickler.

Das Produkt befindet sich derzeit in der Testphase und wird ab Juli 2016 am Markt erhältlich sein. Das Basispaket soll zu einem günstigen Einstiegspreis und einer monatlichen Gebühr angeboten werden. Darüber hinaus wird es diverse zusätzliche Dienstleistungen über den Webshop geben, so die Entwickler.

 


AutorIn:

Archivmeldung: 29.02.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Laut Immofinanz sind die Fusionsgespräche mit Mittwoch, den 28. Februar 2018, ausgesetzt worden. Aktuell würden „weitere strategische Optionen evaluiert“, einschließlich des Verkaufs der Anteile an der CA Immo.

Das Jahr 2017 hat die EHL Immobilien-Gruppe mit einem neuen Umsatzrekord abschließen können. Das Plus von 38 Prozent ist laut Geschäftsführung besonders dem Wachstum in den Kernbereichen Investment, Wohnen und Büro geschuldet gewesen.

Der im Mühlviertel ansässige Baukonzern startet im Frühjahr mit niederländischen Partnern die Erweiterung eines Teilstücks der Berliner Ringautobahn A 10 sowie die Generalsanierung der A 24 (Hamburg-Berlin).

Otis stellte seine Strategie für die kommenden Jahre vor. Im Fokus: das Neukundengeschäft und weitere Service-Steigerungen, die mit der weitgehenden digitalen Aufrüstung einhergehen sollen. Für Architekten hat man ein neues Feature im Angebot.

Megadeal kommt ins Rollen: Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia hat mit der österreichischen Buwog eine Grundsatzvereinbarung über einen Zusammenschluss unterzeichnet. Geboten werden für den heimischen Player mehr als fünf Milliarden Euro.

Der Innviertler Heizkesselhersteller Hargassner erweitert seine Firmenzentrale. Auf rund 6.000 Quadratmetern entstehen neben Büros ein neues Trainings- sowie ein Kundenzentrum. Investiert werden rund zehn Millionen Euro.

Es ist beschlossene Sache: Wie heute bekannt wurde, verkauft die Immofinanz ihr Moskau-Portfolio an die Fort Group. Diese stellt für die darin enthaltenen Einzelhandelsimmobilien 901 Millionen Euro bereit. Der Vertrag, ein Share Deal, ist bereits unterzeichnet.