DJ Hochtief in Panama

Nur noch drei von vier interessierten Konsortien sind weiter im Rennen um das Großbauprojekt für den Bau zweier Schleusen am Panamakanal. Zu den Unternehmen, die sich noch Hoffnung machen können, gehört die deutsche Hochtief AG

Zwar hätten alle vier interessierten Konsortien eine Offerte abgegeben, doch hätten lediglich drei der Angebote die Anforderungen erfüllt, sagte Alberto Aleman, CEO der Kanalbehörde ACP am Dienstag in einer Telefonkonferenz.

Zum ersten Konsortium, dem Consorcio CANAL, zählen die spanischen Unternehmen Actividades de Construccion y Servicios SA, Acciona SA, Fomento de Construcciones y Contratos SA (FCC) und die Hochtief AG. Das zweite Konsortium besteht aus der Bechtel Group Inc sowie der japanische Taisei Corp und der Mitsubishi Corp. Die dritte Gruppe setzt sich zusammen aus der spanischen Sacyr Vallehermoso SA, der italienischen Impregilo SpA und der panamaischen Constructora Urbana SA.

Das vierte Konsortium, das Consorcio Atlantico Pacifico de Panama, das sich aus den französischen Unternehmen Bouygues SA, Vinci SA und Alstom SA, sowie aus dem deutschen Bauunternehmen Bilfinger Berger AG und der brasilianischen Construtora Queiroz Galvao SA zusammensetzt, gab nach Aussage von Aleman keine formale Offerte ab und ist somit aus dem Rennen.

Durch die geplanten neuen Schleusen soll die Verkehrskapazität des Kanals verdoppelt werden. Die Kosten für die Schleusen werden auf rund 2,73 Mrd USD veranschlagt. Das Projekt ist Teil eines Expansionsprogramms im Volumen von 5,25 Mrd USD.

Eine endgültige Entscheidung stellte Aleman für Juni in Aussicht. Sollten die Verantwortlichen aber mehr Zeit brauchen, bekämen sie diese auch, so der ACP-Manager. Maßgebliche Faktoren seien technische Aspekte, die zu 55% in die Entscheidung einflössen, sowie der Preis, der 45% der Entscheidung ausmache.


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Datum: 04.03.2009

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