Fonds in der Tschechischen Republik verlieren Kleinanleger

In der Tschechischen Republik ziehen immer mehr Kleinanleger ihre in Fonds angelegten Ersparnisse zurück

Im Oktober wurden bereits 12 Milliarden Kronen (1 € = 25 CZK) aus unterschiedlichen Fonds von Kleinanlegern abgezogen. Die Neueinlagen erreichten dagegen nur ein Volumen von 2 Milliarden Kronen. Dies sei das schlechteste Ergebnis in der Geschichte des tschechischen Kapitalmarkts, urteilten tschechische Finanzexperten.

Neben dem Kapitalschwund aufgrund von Abhebungen durch Klienten haben die Fonds auch mit den Verlusten bei Aktien und anderen Investitionen infolge der gegenwärtigen Krise zu kämpfen. Einige Aktienfonds verloren im laufenden Monat sogar mehr als 20 Prozent. Von der Entwicklung betroffen seien auch Anlagefonds, die bei tschechischen Kleininvestoren bislang als sicher galten und daher besonders beliebt waren. Hier betragen die Verluste zurzeit um die zwei Prozent.


Autor:

Datum: 12.08.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Immobilienpreisspiegel 2018 der Wirtschaftskammer Österreich: Mieten stiegen 2017 laut Fachverband moderat, gebrauchte Eigentumswohnungen sind im Jahresvergleich signifikant teurer geworden.

Gunstlagen in den Bezirken Währing und Döbling erzielen mittlerweile neue Höchstpreise. Durchschnittlich haben die Erlöse seit dem Jahr 2009 um 6,6 Prozent per anno zugelegt, wie der aktuelle Otto-Villenreport aufzeigt.

Laut den Immobilienberatern von CBRE steigt die Lust auf die Assetklasse Handel. Im ersten Quartal wurden 390 Millionen Euro platziert. Das entspricht fast 40 Prozent des Gesamtinvestments.

Die Zahl der Transaktionen im Eigentumssegment lag im Jahr 2017 österreichweit bei knapp 50.000. Das berichtet das Maklernetzwerk Re/Max, basierend auf Daten von ImmoUnited, im aktualisierten ImmoSpiegel.

Laut Maklernetzwerk Re/Max wechselten 2017 Immobilien im Wert von 28,1 Milliarden Euro den Besitzer, ein Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Jahr 2016. Besonders in den Städten herrschte Dynamik. Für die teuerste Immobile wurden übrigens 57 Millionen Euro hingeblättert.

Almanach mit teilweise gänzlich neu erhobenen Zahlen und Fakten zum österreichischen Immobilienmarkt: EHL Immobilien, BDO und das Institut für Immobilienwirtschaft (IFI) haben die die zweite Ausgabe des Nachschlagewerks „IMMOFakten“ veröffentlicht.

Der urbane Wohnbau zeichnet sich hierzulande durch den weitgehenden Verzicht auf den Baustoff Holz aus. Damit soll Schluss sein, sagen zwei Insider, die Akteure wie Geldgeber in ihr Boot holen wollen. Potenzielle Käufer zeigen sich weniger scheu, wie eine Umfrage bestätigt.

Ausblick auf den rot-weiß-roten Immobilienmarkt 2018: CBRE Österreich hat im neuen Market Outlook die wichtigsten Analysen und Trends zu den einzelnen Sektoren veröffentlicht.