Hilton Vienna Danube: Modernisierung und Umbau

Bis zum Herbst 2011 soll das 1912 als Getreidespeicher errichtete Hotel komplett renoviert werden. Mit 367 modernisierten Zimmer und einem neuen Meeting- und Eventcenter will man vom neu entstandenen Infrastrukturumfeld profitieren.

17,8 Millionen Euro investiert Eigentümer Immofinanz in den dreiphasigen Umbau des Hilton Vienna Danube bis November 2011, im Zuge dessen ein modernes Kongress- und Seminarhotel entstehen soll: „Wir entwickeln hier das erste Haus an der aufstrebenden Waterfront in einem ausgezeichneten Business- und Infrastrukturumfeld", erklärt Hilton Österreich-Generaldirektor Norbert Lessing die Komplettrenovierung.


Umbau in 3 Phasen, ungestörter Betrieb
Schon ab März 2011 sollen 166 neue Zimmer, runderneuerte öffentliche Bereiche sowie die neuen Restaurants und Bars und 10 neue Meetingräume zur Verfügung stehen. Da Modernisierungen und Umbauten jeweils nur zur Hälfte erfolgen (der zweite Flügel von März bis Juni), wird der laufende Hotelbetrieb nicht darunter leiden. Im Herbst soll dann das neue Meeting- und Eventcenter „Grand Waterfront Hall“ als eigener Zubau fertig gestellt werden. Im neuen Ballsaal mit einer Deckenhöhe von sechs Metern werden künftig 350 Personen in Theaterbestuhlung bequem Platz finden. Für die architektonische Planung zeichnet dasWiener Atelier Heiss verantwortlich.

Das 1912 errichtete Gebäude, das ursprünglich als Getreidespeicher fungierte, soll nach der Renovierung vor allem durch räumlich großzügige Planung und angenehmes Farb-Design punkten. Viel Glas in den Zimmern (die mit einer Fläche von 40m² weiterhin zu den größten der Stadt zählen) soll für eine beruhigende Atmosphäre sorgen, die neugestalteten Fitness- und Wellnessbereiche zu Aktivität anregen.

Der Eigentümer Immofinanz ist jedenfalls vom nicht geringen Investment voll überzeugt, wie Vorstandsvorsitzender Eduard Zehetner betont: "Die direkte Lage an der Donau mit der Nähe zum Hafen Wien sowie die Einbettung in die aufstrebende Waterfront mit ihren zahlreichen Immobilienprojekten ist ein eindeutiger Standortvorteil. Der Bedarf nach einem modernen Hotel
mit modernster Infrastruktur wird an dieser Lage weiter steigen."
Bezriksmuseum 1020 Wien © Bezriksmuseum 1020 Wien

Der damalige Getreidespeicher beim Hochwasser im Jahr 1954


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Datum: 22.11.2011

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