IVG Immobilien bringt REIT an die Börse

Die deutsche Immobiliengesellschaft ergänzt mit einem Real-Estate-Investment-Trust ihre Produktpalette für indirekte Immobilienanlagen. Die 32 Immobilien des REITs verfügen über einen Marktwert von insgesamt 1,35 Milliarden Euro.

Die IVG Immobilien AG hat die Börsenzulassung für einen deutschen Real-Estate-Investment-Trust, ein sogenannter REIT beantragt. Die Aufnahme der Notierung an der Börse München ist für den 24.07.2012 vorgesehen. Mit der Börsennotierung ist allerdings kein öffentliches Angebot verbunden. 75 Prozent der Anteile des IVG-REITs werden von verschiedenen IVG Konzerngesellschaften gehalten, 25 Prozent verteilen sich auf insgesamt neun Investoren.


Der IVG-REIT wird nach erfolgreicher Börsenzulassung einen Antrag auf Eintragung ins Handelsregister als "IVG Immobilien Management REIT-AG" stellen.


IVG-CEO Wolfgang Schäfers: "Dieses Listing setzt die Umsetzung unserer Unternehmensstrategie konsequent fort und erweitert unser Angebot indirekter Immobilienanlagen um eine weitere wettbewerbsfähige, im internationalen Kontext bekannte Beteiligungsstruktur. Aufgrund der aktuellen Marktentwicklung, den regulatorischen und steuerlichen Rahmenbedingungen sowie des sich wandelnden Finanzierungsumfeldes sind wir von einer erfolgreichen Zukunft der Anlageplattform des REIT im Allgemeinen auch in Deutschland überzeugt. Wir sehen deshalb auch die Potenziale einer eigenen Wachstumsstory des IVG-REITs nach Besserung des Börsenumfeldes für Immobilienaktien."


Immobilien-Standorte

Die 32 Immobilien des IVG-REITs befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München und verfügen über einen Marktwert von insgesamt 1,35 Milliarden Euro, eine Gesamtnutzfläche von 570.200 m2 und erzielen eine jährliche Vertragsmiete von insgesamt 73,8 Millionen Euro.


Autor:

Datum: 03.08.2012

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Laut Immofinanz sind die Fusionsgespräche mit Mittwoch, den 28. Februar 2018, ausgesetzt worden. Aktuell würden „weitere strategische Optionen evaluiert“, einschließlich des Verkaufs der Anteile an der CA Immo.

Das Jahr 2017 hat die EHL Immobilien-Gruppe mit einem neuen Umsatzrekord abschließen können. Das Plus von 38 Prozent ist laut Geschäftsführung besonders dem Wachstum in den Kernbereichen Investment, Wohnen und Büro geschuldet gewesen.

Der im Mühlviertel ansässige Baukonzern startet im Frühjahr mit niederländischen Partnern die Erweiterung eines Teilstücks der Berliner Ringautobahn A 10 sowie die Generalsanierung der A 24 (Hamburg-Berlin).

Otis stellte seine Strategie für die kommenden Jahre vor. Im Fokus: das Neukundengeschäft und weitere Service-Steigerungen, die mit der weitgehenden digitalen Aufrüstung einhergehen sollen. Für Architekten hat man ein neues Feature im Angebot.

Megadeal kommt ins Rollen: Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia hat mit der österreichischen Buwog eine Grundsatzvereinbarung über einen Zusammenschluss unterzeichnet. Geboten werden für den heimischen Player mehr als fünf Milliarden Euro.

Der Innviertler Heizkesselhersteller Hargassner erweitert seine Firmenzentrale. Auf rund 6.000 Quadratmetern entstehen neben Büros ein neues Trainings- sowie ein Kundenzentrum. Investiert werden rund zehn Millionen Euro.

Es ist beschlossene Sache: Wie heute bekannt wurde, verkauft die Immofinanz ihr Moskau-Portfolio an die Fort Group. Diese stellt für die darin enthaltenen Einzelhandelsimmobilien 901 Millionen Euro bereit. Der Vertrag, ein Share Deal, ist bereits unterzeichnet.