BahnhofCity: Low-Budget-Hotel

Das Konzept der Low-Budget-Hotels soll Zukunft haben. In Wien wurde nun Dachgleiche gefeiert bei einem Groß-Projekt aus dieser Sparte, dem Motel One in der neuen Bahnhofscity am ehemaligen Wiener Westbahnhof. 2011 soll das neue Hotel eröffnet werden.

Dachgleiche in der Bahnhofscity am Areal des Wiener Westbahnhofs: Nach 2jähriger Bauzeit wurde nun der Rohbau des österreichweit ersten Motel One fertiggestellt. Ende des nächsten Jahres soll dann das neue Low-Budget-Hotel gleich neben der historischen Haupthalle des Wiener Westbahnhofs eröffnet werden.

Das Hotel belegt ein Areal von 13.000 m² und soll 441 Zimmer im ansprechenden Economy-Segment bieten. Alle Zimmer werden mit Klimaanlage, Flachbildfernseher und W-LAN Zugang ausgestattet sein, den Zimmerpreis möchte man ab 69 Euro ansiedeln.

Das Projekt ist ein Joint VenturederVerkehrsbüro Group und der deutschen Motel One Group, Eigentümer und Bauherr ist die ÖBB-Infrastruktur Bau AG. Das Motel One markiert in Österreich den ersten ernsthaften Vorstoß in die zukunftsträchtige Sparte der Low-Budget-Hotels, die trotz vergleichsweise günstiger Preise den Gästen bei guter Lage allen nötigen Komfort bieten.

"Stylishes Design und modernste Ausstattung von den Gästezimmern bis zur Lobby werden im künftigen Motel One sowohl Businessgäste als auch Städtetouristen ansprechen. Wir sehen unser Joint Venture mit der deutschen Motel One AG als ideale Ergänzung unseres Hotellerie-Portfolios, das zur Zeit vorwiegend die Vier-Sterne Kategorie umfasst." zeigt sich Verkehrsbüro Generaldirektor Harald Nograsek optimistisch.


Autor:

Datum: 15.11.2010

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

St. Pölten gerät zunehmend ins Radar der Immobilieninvestoren: Semper Constantia will mit neuem Apartment-Angebot im Gesundheitsbezirk punkten. Eigentümer, Totalübernehmer und Co haben nun die erste Bauetappe des Mietprojektes max.living gefeiert.

Projektentwickler zufrieden: Im Meidlinger „wohn:park:zwölf“, errichtet von der in Oberösterreich ansässigen Consulting Company, sind bereits ein Jahr vor der geplanten Fertigstellung alle Wohnungen verkauft.

Der Rohbau für das Projekt „Steinterrassen“ im Wiener Bezirk Penzing steht. Die Fertigstellung soll im nächsten Sommer erfolgen, aktuell sind 83 Prozent der Wohnungen verkauft, wie die oberösterreichische Consulting Company im Rahmen der Gleichenfeier informierte.

Baustart an Ost-Autobahn und Donaukanal: Die Soravia Group und die Bundesimmobilien-Tochter Are luden zum Spatenstich für ihr gemeinsames XXL-Wohnprojekt Triiiple. In vier Türmen werden bis Ende 2021 rund 70.000 Quadratmeter Gesamtnutzfläche realisiert, investiert werden 300 Millionen Euro.

Im Juni 2016 startete Immobilien Funk im Auftrag der Stumpf Wohnprojekte mit dem Verkauf der 81 freifinanzierten Eigentumswohnungen im Projekt "Home 2" direkt am Handelskai. Heute wurden die ersten Schlüssel an 77 Neo-Eigentümer übergeben; eine Verwertungsrate von über 95 Prozent.

Vor knapp einem Jahr erfolgte in Wien Landstraße der Spatenstich, jetzt wurde seitens des Projektentwicklers zur Baustellenfeier für „The Ambassy Parkside Living“ geladen. Im Sommer 2018 sollen die Eigentumswohnungen bezugsfertig sein.

Dachgleiche für die Renzo Piano-Türme: Das zurzeit größte freifinanzierte Wohnprojekt der Bundeshauptstadt ist im Zeit- und Budgetplan. Laut Signa soll die Luxus-Wohnturmanlage und ein anschließender Hotelkomplex Anfang 2019 fertiggestellt sein.

Kürzlich erfolgte der Spatenstich für ein neues Wohnprojekt mit Miet- und Eigentumswohnungen der KIBB im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Bezugsfertig soll die Anlage laut den Projektentwicklern Anfang 2019 sein.

Film ab für die finale Bauphase 204 freifinanzierter Eigentumswohnungen im Grünen: Auf dem Terrain der ehemaligen Filmstudios in Wien Liesing luden die Projektpartner gestern zum traditionellen Baustellentermin. Mit dabei: Bauherren, Architekten, Investoren, Arbeiter, Projektpartner und die ersten Bewohner und Eigentümer. Was zu erfahren war: 65 Prozent der Wohnungen sind bereits verkauft.