UBM hat jetzt vier neue Hotelprojekte am Start

Hotelboom hält an: Der Immobilienentwickler meldet die Akquisition von vier Projekten in Deutschland, den Niederlanden und Polen. In Summe hat UBM damit 3.000 Zimmer in Planung.

Nach jüngsten Verkäufen errichtet der internationale Player je ein Projekt in Düsseldorf, in Hamburg, in Den Haag und in Kattowitz. „Wir erhöhen unsere Schlagzahl von zwei auf vier Hotels pro Jahr. In Zukunft fließen 40 Prozent aller Investitionen in die Hotelsparte“, sagt dazu UBM-COO Martin Löcker.

Laut Experten würde diese Assetklasse weiter stark nachgefragt, insbesondere von großen, institutionellen Investoren. Ein weiteres Argument liefere der boomende europäische Städtetourismus, parallel dazu schreite die Konsolidierung – befeuert von den großen internationalen Hotelketten – voran.

Hotels in Deutschland Polen und in den Niederlanden

Nächst dem Düsseldorfer Hauptbahnhofs entwickelt UBM jetzt gemeinsam mit der Lambert Gruppe entsteht ein Marke Holiday Inn Express mit 450 Zimmern. Kurz vor Fertigstellung steht das JUFA Family Hotel Hamburg im Stadtteil HafenCity (200 Zimmer), bei dem UBM rund 40 Prozent hält. Auf dem Plan steht auch ein neues Haus in Den Haag. Am niederländischen Regierungssitz wird ab 2019 ein Viersterne-Hotel mit über 200 Zimmern an einem Standort in der Innenstadt realisiert, wobei die vorhandenen historische Fassade erhalten bleiben soll. Last but not least hat man jetzt im polnischen Kattowitz ein Grundstück beim Hauptbahnhof erworben. Dort soll bis 2021 ein 260 Zimmer-Hotel im Upper-Midscale-Segment gebaut werden.


AutorIn:

Datum: 29.06.2018

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Investment

Der oberösterreichische Betonfertigteilproduzent hat die Mehrheit des steirischen Fertigkellerbauers übernommen. Der Deal muss noch von der Wettbewerbsbehörde abgesegnet werden, über den Kaufpreis der Kammel GmbH wurde beiderseits Stilschweigen vereinbart.

Die Crowdinvesting-Plattform Rendity legt ihr siebentes Immobilienprojekt des Jahres 2017 auf. Investiert werden kann in einen teamneunzehn-Neubau. Das Finanzierungsvolumen beziffert Rendity mit 600.000 Euro; Laufzeit 36 Monate, Rendite 6,5 Prozent.

Fast keine Woche ohne Signa-Deal in den Medien: Der Real Estate-Konzerns meldet die Übernahme von „fünf Trophy Assets“ in Deutschland: mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro die beim westlichen Nachbarn bis dato größte Immobilientransaktion 2017.

Die börsennotierte Wienerberger AG meldet die nächste Übernahme – diesmal in den USA. Die in ihrem Eigentum stehende Gesellschaft General Share gliedert den Vormauerziegelproduzenten Columbus Brick Company ein.

Der nächste Versuch, sich die deutsche Warenhauskette einzuverleiben, scheint konkreter zu werden. Laut Reuters soll die Signa dem kanadischen Eigentümer ein drei Milliarden Euro schweres Angebot unterbreitet haben.

Es ist fix: Die mit Ende September publik gewordene Übernahme des in Kärnten ansässigen Baustoffproduzenten Brenner durch die Wienerberger Ziegelindustrie wurde jetzt von der Bundeswettbewerbsbehörde genehmigt.

Signa Prime hat Anfang Oktober das Aktionärskapital um eine Milliarde Euro auf insgesamt vier Milliarden Euro erhöht. Mit dem frischen Geld soll die Wachstumsstrategie weiter verfolgt werden, wie es dazu aus dem Immobilienunternehmen heißt.

Im März verkündeten die österreichischen Fensterunternehmen Hrachowina und Weinzetl den künftigen Produktions-Paarlauf. Zur Erinnerung: Hrachowina wird mit Firmensitz und Logistikzentrale an neuer Adresse in Wien Donaustadt verbleiben. Die Holzfensterfertigung wird nach Wiener Neustadt verlegt, wo man mit dem lokalen Fenster- und Türenplayer Weinzetl ab 2018 gemeinsame Sache macht. Anfang Oktober erfolgte nun der Spatenstich für die dafür notwendige neue Produktionshalle. Investiert werden 2,4 Millionen Euro.