Stihl eröffnet ökologische Zentrale

Das neue Gebäude von Stihl Österreich verbraucht keinerlei fossile Brennstoffe und ist auf einen CO2-freien Betrieb ausgelegt. Die Zentrale nahe Wien ist ein "wichtiger Schritt für die Zukunft und ein Bekenntnis zum Standort Österreich."

Stihl wartet mit einer neuen Zentrale für Österreich auf. Auf etwa 5.800 Quadratmetern Fläche entstand in Vösendorf nahe Wien das neue Vertriebs-, Logistik- und Schulungszentrum. Damit verdreifachte der deutsche Motorgerätespezialist seine bisherige Nutzfläche. Investiert wurden rund 14 Millionen Euro.

CO2-freier Betrieb

Stihl © Stihl

Alexander Hembach, Geschäftsführer Stihl Österreich und Vorstandsmitglied Norbert Pick in der neuen Zentrale (v.l. ).

Das Gebäude mit begrünten Dachlandschaften verbraucht keinerlei fossile Brennstoffe und ist auf einen CO2-freien Betrieb durch regenerative Energieformen ausgelegt. Ein Großteil des Energiebedarfs wird aus hauseigenen Energiequellen – vom Erdsolespeicher unter dem Gebäude, über Solarthermie und Wärmepumpen – gewonnen. Pro Jahr werden so laut Stihl rund 160.000 kg CO2 eingespart.

Bekenntnis zu Stihl Österreich

„Das neue Vertriebs-, Logistik- und Schulungszentrum ist ein Bekenntnis zu Stihl Österreich, unserer ältesten Vertriebstochter außerhalb Deutschlands, und ein Bekenntnis zu unserer ökologischen Verantwortung. Denn der Betrieb des Gebäudes wird mithilfe von Geothermie und Solarenergie ohne den Verbrauch fossiler Brennstoffe auskommen“, erklärt Alexander Hembach, Geschäftsführer Stihl Österreich.

Für Hembach ist der neue Standort ein wichtiger Schritt in die Zukunft: „Die neue Stihl Zentrale schafft

die notwendigen Ressourcen, stärkt den Standortverbund und sichert eine noch schnellere Versorgung des österreichischen Marktes."


Autor:

Datum: 18.04.2013

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

„Jede Woche ein Fertighaus, jede Woche einen Whirlpool!“ Geschäftspartner und Aussteller reüssieren äußerst positiv über das Erfolgsmodell Blaue Lagune. Man schätzt die Vorteile der Hochfrequenzlage und Angebotsvielfalt.

Der Baustoffkonzern hat den Vormauerziegelproduzenten Daas Baksteen B.V. übernommen. Über den Kaufpreis der zwei Produktionsstandorte, an denen zuletzt mit 125 Mitarbeitern rund 24 Millionen Euro erwirtschaftet wurden, hat man Stillschweigen vereinbart.

Dieser Tage ließen Robert Schmid und Georg Bursik im Wiener „Haus des Meeres“ drei Dezennien Baumit Revue passieren und blickten gemeinsam in die expansionsgetriebene Zukunft. Der Markengeburtstag wurde mit einer Patenschaft für Steinkorallen gefeiert.

Neue Zentrale der GD Gebäudetechnik mit renoviertem Badausstellungsbereich hat vor den Toren Wiens aufgesperrt. Der Umbau des Odörfer Logistikzentrums in Wiener Neustadt sei ebenso abgeschlossen worden, wie die SHK-Großhändler bestätigen.

Neue Struktur für das wachsende Wohnungssegment: Mit 1. Juni 2018 wird die in Gründung stehende „EHL Wohnen GmbH“ die Arbeit aufnehmen, wie die Unternehmensgruppe mitteilt. An ihrer Spitze: Sandra Bauernfeind.

Nächste Stufe im neuen Pure Play Program der UBM Development – hin zum reinen Immobilienentwickler. Mit dem Verkauf der Park Inn Hotels in Linz (im Bild) und Krakau für rund 52 Millionen Euro geht die beschlossene Bestandsreduktion sukzessive voran.

Wie die Buwog gestern bekannt gab, hat Deputy CEO und CFO Andreas Segal (im Bild) mit gleichem Datum (26. 3. 2018) sein Vorstandsmandat vorzeitig niedergelegt. Seine Agenden übernimmt interimistisch CEO Daniel Riedl. Wechsel stehen auch im Aufsichtsrat bevor.

Clarivate Analytics präsentierte die 2017er-Ranking-Ausgabe der „Top Global Innovators“. Bereits zum siebten Mal in Folge ist dort Baustoffhersteller Saint-Gobain unter den 100 innovativsten Unternehmen und Institutionen der Welt gelistet.

Wie der Dämmstoffkonzern heute bekannt gegeben hat, konnte der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um knapp 16 Prozent – und damit um 47 Millionen Euro – auf 351 Millionen gesteigert werden. Damit hat die Austrotherm Gruppe ihren bisherigen Bilanzrekord geknackt.