Wirtschaftsbeziehungen Russland - Österreich

Nach mehreren Wachstumsjahren trifft die Krise auch Russland. Im Jahr 2008 betrug das Handelsvolumen Österreich-Russland immerhin 5 Milliarden Euro.

Nach mehreren Jahren anhaltenden Wachstums ist auch Russlands Wirtschaft von der weltweiten Finanzkrise betroffen: Für das Jahr 2009 wird ein negatives Wirtschaftswachstum von 6 % erwartet (laut OECD - die Weltbank geht von bis zu 7,9% aus.)

Die russische Regierung und die Notenbank wehren sich aber trotz der sinkenden Exporterträge derzeit noch heftig gegen eineweitere Abwertung des Rubel, und setzen stattdessen auf staatliche Unterstützung und Garantien für die Durchführung von Investitionsprogrammen russischer Unternehmen.

Zahlreiche österreichische Firmen in Russland aktiv

Im Jahr 2009 überstieg das Handelsvolumen der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen die 5 Milliarden Euro-Grenze, über 1200 österreichische Firmen sind am russischen Markt aktiv. Rund um die Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotchi (der Kurort am Schwarzen Meer hatte sich bei der Vergabe u.a. auch gegen Salzburg erfolgreich durchgesetzt) erwarten sich beide Seiten, eine weitere Intensivierung der Handelsbeziehungen.

Im Mittelpunkt der gegenseitigen Aktivitäten steht aber natürlich der Energiebereich, ein Sektor, auf welchem Russland auch gerne einmal politisch die Muskeln spielen läßt.


Autor:

Datum: 04.09.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Nationale wie internationale Investoren haben 2017 rund fünf Milliarden Euro in den Immobilienmarkt gepumpt, wie Re/Max Commerce vorgerechnet hat. Neben Wien werden Landeshauptstädte über 100.000 Einwohner interessanter.

Dubai, die Metropole in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wächst unaufhörlich. Nun soll dort auch die Immobilienplattform der Firma All Realestates wachsen.

Immobilienpreisspiegel 2018 der Wirtschaftskammer Österreich: Mieten stiegen 2017 laut Fachverband moderat, gebrauchte Eigentumswohnungen sind im Jahresvergleich signifikant teurer geworden.

Gunstlagen in den Bezirken Währing und Döbling erzielen mittlerweile neue Höchstpreise. Durchschnittlich haben die Erlöse seit dem Jahr 2009 um 6,6 Prozent per anno zugelegt, wie der aktuelle Otto-Villenreport aufzeigt.

Laut den Immobilienberatern von CBRE steigt die Lust auf die Assetklasse Handel. Im ersten Quartal wurden 390 Millionen Euro platziert. Das entspricht fast 40 Prozent des Gesamtinvestments.

Die Zahl der Transaktionen im Eigentumssegment lag im Jahr 2017 österreichweit bei knapp 50.000. Das berichtet das Maklernetzwerk Re/Max, basierend auf Daten von ImmoUnited, im aktualisierten ImmoSpiegel.

Laut Maklernetzwerk Re/Max wechselten 2017 Immobilien im Wert von 28,1 Milliarden Euro den Besitzer, ein Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Jahr 2016. Besonders in den Städten herrschte Dynamik. Für die teuerste Immobile wurden übrigens 57 Millionen Euro hingeblättert.