Austria Campus-Deal: Signa knackt alle Rekorde

Megadeal folgt auf Megadeal: Nach dem Verkauf des Icon Vienna beim Wiener Hauptbahnhof erst im letzten Juni meldete Signa heute den Verkauf der ersten drei Bauteile des Austria Campus an die PGIM Real Estate. Der Forward Deal dürfte mit einem Volumen von über 500 Millionen Euro für einen neuen Österreich-Rekord sorgen. Laut den Verkäufern handelt es sich um die größte rot-weiß-rote Immobilientransaktion aller Zeiten.

Bei der Signa wird nach dem zweiten Verkauf in XXL wohl noch länger und weiter gefeiert. Geschäftsführer Christoph Stadlhuber sprach im Rahmen der Bekanntgabe einmal mehr davon, dass sich der Wiener Immobilienmarkt einer großen Nachfrage durch internationale Investoren erfreue. Für die Bundeshauptstadt würden gute Rahmenbedingungen, eine stabile Wirtschaft und die ausgesprochen hohe Lebensqualität sprechen. „Der Austria Campus punktet mit renommierten Mietern, mit der modernen Konzeption, seiner hohen Wirtschaftlichkeit und der außergewöhnlichen Lage. Diese Faktoren waren das wichtigste Argument für PGIM Real Estate, rund ein Jahr vor Fertigstellung, das Projekt zu kaufen – darauf sind wir sehr stolz!“

Vermietungsgrad aktuell bei über 90 Prozent

Gigantisch ist nicht nur die Verkaufssumme: Das Office-Projekt am Wiener Praterstern (im Bild) besteht aus sechs Baukörpern mit mehr als 200.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Das Gros der Räumlichkeiten wird ab Mitte 2018 als österreichisches Headquarter der UniCredit Bank Austria genutzt werden. Fertig sein soll die neue Office-Landschaft im Sommer 2018. Weitere Mietverträge sind laut Signa bereits mit dem Designhotel Roomz und einem Lebensmitteldiskonter unter Dach und Fach. Auch ein Kindergarten wird einziehen. Laut den Projektverantwortlichen liege man mit der Vorvermietungsquote aktuell bereits bei über 90 Prozent.

Mit dem Austria Campus-Deal zeichnet Signa im Jahr 2017 für rund 40 Prozent des prognostizierten Gesamttransaktionsvolumens von etwa drei Milliarden Euro in Österreich verantwortlich.


AutorIn:

Datum: 04.10.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Weitere Artikel aus Investment