Wunschliste fürs smarte Heim

Ob Waschmaschine, Kaffeeautomat, Heizung oder Babyphone: Geht es nach den Technologiedienstleistern werden im smarter werdenden Haushalt Handgriffe zunehmend überflüssig. Doch was erwarten sich die Konsumenten für die eigenen vier Wände – und darüber hinaus. Welche funktionalen Features sollen künftig den Alltag erleichtern? Und wo wird auf den programmierten Helfer lieber doch verzichtet? wohnnet Business hat gemeinsam mit der smarten ABB-Technologietochter Busch-Jaeger in der Facebook-Community nachgefragt. Die Ergebnisse zeichnen folgendes Bild.

Das Thema Hausautomation beschäftigt längst sich mehr nur Technikverspielte. Was den Haushalt vereinfachen soll, zieht auch bei Herrn und – Überraschung – verstärkt Frau Österreicher immer weitere Kreise. Landesweit gaben 1.264 Frauen und Männer ihre smarte Wunschliste ab. Was das Christkind vor allem bringen möge? High-Tech-Helfer zum Thema Heizen und Sicherheitstechnik. Ebenfalls stark nachgefragt werden Beleuchtungslösungen und Steuerungsfeatures, die Handy und Tablet ins Spiel bringen.

Frauen stellen ein intelligent gesichertes Wohnumfeld an die erste Stelle

Bei Österreichs Frauen sticht insbesondere die Sicherheitskarte: 27,6 Prozent aller Teilnehmerinnen haben hier eine klare Präferenz erkennen lassen und würden laut Umfrage ihre Wohnung oder Haus zuallererst mit vernetzter Alarmtechnik hochrüsten. Knapp dahinter – mit 25,9 Prozent  – rangiert das Thema Heizen. 16 Prozent setzen auf bequeme und stromsparende Lichtsteuerungs-Features. Und immerhin noch 100 Frauen würden ihr Heim über Handy und Tablet steuern wollen.

Männer: Smartes Einheizen ist Nummer eins

Die Männer liefern ein differenziertes Bild: Nur 20,2 Prozent denken zuallererst an gesicherte Türen und Fenster. Aber über ein Viertel aller Teilnehmer (25,6 Prozent) hätte es gern auf smarte Weise warm in den eigenen vier Wänden. Knapp dahinter: der Wunsch nach einer bedienerfreundlichen, leicht zu steuernden Lichtanlage. Auf Platz vier mit 14,6 Prozent: die einfache und übersichtliche Haushaltsüberwachung mittels Check-Desk am eigenen Device.


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Datum: 12.12.2016

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  • Harald schrieb am 16.12.2016 17:35:28

    Eigentlich alles nix Neues, oder? Sind die User also konservativer als oft gedacht oder sollen Häuser einfach funktionieren?

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