Sto ist nun offiziell klimaneutral

Der Dämmsystem- und Fassadenfarbenhersteller Sto reduziert kontinuierlich den betrieblichen CO2-Ausstoß. Um die noch verbleibenden unvermeidlichen Emissionen zu kompensieren, unterstützt Sto ein von der UNO zertifiziertes Klimaschutzprojekt in Vietnam. Damit ist das Unternehmen nun klimaneutral.

Die mit dem Projekt in Vietnam erworbenen und gleichzeitig stillgelegten Emissionsrechte stellen Sto laut Emissionsregister der EU offiziell klimaneutral.

Betriebliches Monitoring

Der betriebsinterne CO2-Ausstoß steht bei Sto mittels Energiemonitoring ständig unter strikter Beobachtung. Die Maßnahmen reichen von der stationären Verbrennung von Brennstoffen über Kältemittel von Klimaanlagen, Treibstoffe des Fuhrparks bis hin zu Strom, Heizung und Wasser, erklärt das Unternehmen in einer Aussendung.

„Auch bei der Mobilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei der Eingangs- und Ausgangslogistik sowie bei der Produktion von Drucksorten haben wir wirksam angesetzt und unseren CO2-Ausstoß an allen Standorten in Österreich massiv verringert“, erklärt Walter Wiedenbauer, Geschäftsführer Sto Ges.m.b.H.

Gemäß der Umwelt-Philosophie bei Sto, dass es für die Erde keine Rolle spiele, wo CO2 eingespart wird, investiere man in Projekte, wo mit geringem finanziellem Aufwand am meisten Einsparung zu erwarten sei. Beispiel: das Wasserkraftwerk Dakrtih in Vietnam. Es staut Wasser des Flusses Dong Nai und nutzt es zur Energieversorgung der lokalen Landwirtschaft.

Auch regional aktiv

Sto erwarb über „zukunftswerk“, einem nicht gewinnorientierten Spezialisten für klimaneutrale Unternehmensführung, einen CO2-Emissionsausgleich von 10.000 Tonnen für dieses von der UNO zertifizierte Projekt. Weiterer Effekt: Die Zahl noch verfügbarer Zertifikate verringert sich zusehends, was sie verteuert. Damit haben Unternehmen mehr Anreiz, die eigenen Emissionen zu senken.

Die Sto Ges.m.b.H. ist aber auch regional im Klimaschutz aktiv: Die Farben und Baustoffe der „klimaneutralen Produktlinie“ von Sto werden durch die Kooperation mit der Klimaschutzregion Kaindorf CO2-neutral hergestellt. Dort unterstützt Sto die Humusanreicherung von natürlichen Böden.


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Datum: 25.07.2016

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