© ZOOM VP.AT

Dachgleiche für den „Dialog aus drei Türmen“

Drei Jahre ist es nun her, dass das größte, privatfinanzierte Wohnbauprojekt der Zweiten Republik den Spatenstich erlebt hat. Kürzlich wurde die feierliche Dachgleiche begangen.

Das Waterfront-Projekt am Wiener Donaukanal, betrieben von der Soravia Group und der Bundesimmobilien-Tochter Are, startete im Jahr 2017. Ende 2021 sollen dort in drei Türmen rund 70.000 Quadratmeter Gesamtnutzfläche realisiert werden, das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 300 Millionen Euro.

Mitte September luden die Projektpartner Hans-Peter Weiss (ARE Austrian Real Estate) und Erwin Soravia (SORAVIA) gemeinsam mit dem Bezirksvorsteher Erich Hohenberger (Wien Landstraße) zur Dachgleiche im 29. Stock von Turm 1, der wie Turm 2 über etwa 245 Wohneinheiten verfügt – der Großteil davon bereits verkauft. Bereits 2017 wechselte Turm 3 in den Besitz von Immobilien-Investmentmanager Corestate, der dort rund 670 Micro-Apartments einrichtete, die in der Folge an Studenten und Young Professionals vermietet werden sollen.

 

Aushängeschild für moderne Stadtentwicklung

„Das Triiiple zeigt Wirkung, die weit über die Attraktivität der Gebäude hinausreicht. Es macht aus dem Standort ein städtebaulich äußerst wertvolles Areal, das den Bewohnern, aber auch der Nachbarschaft und Besuchern einen markanten Mehrwert bringt. In enger Kooperation mit den lokalen Entscheidungsträgern wurde besonderer Wert auf Infrastruktur, Multifunktionalität und Nachhaltigkeit gelegt.

Neben dem für diesen Standort optimalen Nutzungsmix überzeugen vor allem die raumöffnende Funktion und technische Innovation, die das Areal – ganz dem Namen entsprechend – künftig in dreierlei Hinsicht zu einem Musterbeispiel der Quartiersentwicklung machen werden: Ökologisch, indem wir den Donaukanal zum Heizen und Kühlen des Gebäudes nützen, sozial, indem aus einem vormals brachliegenden Randgebiet eine lebenswerte und hippe Adresse wird, und auch wirtschaftlich, weil ein Projekt letztendlich erst dann funktionieren kann, wenn es ökonomisch auch erfolgreichist", so Hans-Peter Weiss, CEO der ARE, über das Megaprojekt.