Design Award: VOLA für Armatur-Klassiker prämiert

© Lutz Sternstein Große Freude bei der Übergabe der Urkunde. Von links: Daniela Darimont (VOLA GmbH), Johannes Saugbjerg (VOLA A/S), Birthe Tofting (VOLA A/S), Max Mattauch (VOLA GmbH)

Vor 50 Jahren von Arne Jacobsen entwickelt, bis heute überzeugt sie Designexperten und Kunden. Die VOLA Unterputzarmatur 111 wurde jetzt in der Kategorie Design Classics and Re-editions mit dem Gold-Winner Award des German Design Award ausgezeichnet.

Eine internationale Experten-Jury würdigte mit der Prämierung die besondere Bedeutung der VOLA Sanitärarmatur 111, die 1968 nicht nur mit einer völlig neuen Technik – der Unterputztechnik den Grundstein für eine designorientierte Planung der Sanitärräume legte, sondern seit dieser Zeit auch für herausragende Designqualität und Handwerkskunst steht.

Originaldesign von Arne Jacobsen

In den 60er Jahren lud der VOLA Gründer Verner Overgaard Arne Jacobsen zur Zusammenarbeit ein. Der Plan war, man wollte für die Dänische Nationalbank eine Armatur entwerfen, die mit ihrer Technik und mit ihrem Design etwas völlig Neues darstellen sollte. Das Ergebnis war die Geburt der Form der Armatur VOLA 111, die zur Ikone wurde. Sie war das erste Produkt der Firma VOLA. Die Herausforderung, die Werte dänischen Designs auf etwas vermeintlich Schlichtes wie eine Armatur zu übertragen, reüssierte in einem Objekt von zeitloser Schönheit.

Vola © Vola

Innovativ: Installation in der Wand

Das neue Konzept der Unterputzarmatur errang sofort internationale Anerkennung. Durch die Kombination von schlichten runden und linearen Formen mit einer revolutionären Installation, die in der Wand verborgen blieb, lag der Fokus sowohl auf dem modernen Design als auch auf der innovativen Funktion. Lediglich der Auslauf und der Betätigungshebel waren sichtbar. Mit diesem ersten vollständig integrierten Eingriffmischer brachte VOLADesign ins Badezimmer. Dem Unternehmen ist es mit VOLA 111 gelungen, die Komplexität der Installationen in eine scheinbar mühelose und spielerisch leichte Form zu integrieren. Im Laufe der Jahre haben Plagiatoren versucht, die handgefertigte Qualität von Jacobsens Oberflächen und Geometrie nachzubilden – doch niemand kam dem Original nahe.


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