Augen auf beim Monitorkauf

Beim Monitorkauf ist einiges zu beachten. Immerhin verbringt man oft zwischen acht und zehn Stunden am PC. Deshalb muss der Monitor auch wirklich gut sein, um möglichst augenschonend arbeiten zu können.

NEC Display Solutions © NEC Display Solutions

Wide-Displays erhöhen die Produktivität im Büro, besagt eine amerikanische Studie.

Ein guter Monitor ist Grundvoraussetzung für die lange und belastenden Arbeit am PC. In Büros werden heutzutage praktisch nur mehr Flachbildschirme eingesetzt, da es die Röhrenmonitore kaum noch zu kaufen gibt.

Bei den Flachbildschirmen unterscheidet man jene mit Flüssigkristall- (LCD – liquid crystal display), auch TFT genannt oder Plasmatechnik (PDP – plasma display panel). Letztere wird bei PC-Monitoren, laut Verein für Konsumenteninformation (VKI) aber so gut wie noch nicht angewendet.

Die TFT-Bildschirme haben viele Vorteile wie flach, leicht und flimmerfrei und dadurch die Röhren-Monitore in nahezu allen Bereichen ersetzt. Sie brauchen weitaus weniger Platz auf dem Schreibtisch und sind auch vom Preis her durchaus leistbar geworden. Gute Geräte gibt es schon ab rund 300 Euro.

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Bildschirmgröße

Die ideale Bildschirmgröße für die Büronutzung ist mindestens 19 Zoll. Auch wenn im Büro überwiegend mit „Office“, Internet und E-Mail gearbeitet wird, so ist ein Monitor mit entsprechender Größe für die Augen bei langer Arbeitszeit doch wesentlich angenehmer. Wer professionelle Graphiken oder Broschüren entwirft, für den ist ein 19-Zoll-Monitor ein absolutes Muss. Bei TFT-Monitoren ist die sichtbare Bilddiagonale auf Grund ihrer Bauweise immer um zwei Zoll größer als bei Röhren-Monitoren. Die sichtbare Bildfläche von einem 17- Zoll-TFT-Monitor entspricht jener eines 19-Zoll-Röhren-Monitors.

Helligkeit und Kontrast sind für die Bildqualität besonders wichtig. Die Helligkeit wird in „Candela pro Quadratmeter“ (cd/qm) angegeben, das Minimum ist 250 cd/qm, je höher dieser Wert ist, umso besser ist die Bildqualität. Das Kontrastverhältnis bezeichnet die Differenz zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Bildpunkt. Der Monitor sollte hier ein Verhältnis von mindesten 400:1 aufweisen.


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Datum: 09.02.2009

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