Preiswürdig: Technik-Update für das Wiener Riesenrad

Runde Sache fürs individuelle Riesenraderlebnis: Bei den Power Days holte die Salzburger Firma SmartHomeKrainer neben Elektrotechnik MaZim aus Wien den KNX Austria Award 2017.

Es ist eines der Wahrzeichen Wiens. Das Riesenrad, damals wie heute dreht es seine Runden – jetzt mit KNX-Standard. Dafür gab es bei der Messe für Elektro-, Licht-, Haus- und Gebäudetechnik einen Stockerlplatz am Technologiepreis-Podest.

Individuelles Riesenraderlebnis

2016 wurden alle fünfzehn Kabinen des Wiener Wahrzeichens nacheinander demontiert, restauriert und mit diversen Komfortfunktionen versehen. Während das äußere Erscheinungsbild gleich geblieben ist, wurde das Innenleben auf den leistungsfähigen Automationsstandard umgerüstet. „Wir wollen den Besuchern ein unvergessliches Rundfahrtserlebnis in einem Wohlfühlambiente bieten: in angenehm temperierten Waggons, mit unterschiedlichen Beleuchtungsszenarien, mit individuell wählbarer musikalischer Untermalung und mit einigem anderen mehr“, sagt SmartHomeKrainer-Geschäftsführer Stefan Krainer (im Bild: Zweiter von rechts), der das Projekt mit seiner Mannschaft und technischen Know-how unterstützt hat.

Der Vorteil der KNX-Variante? Laut Experten wäre der Verdrahtungsaufwand bei einer herkömmlichen Installation viel zu hoch gewesen. Zudem mussten viele Komponenten aufeinander abgestimmt werden. Auch die Möglichkeiten der Visualisierung auf KNX-Basis und die einfache Bedienung in den nunmehr unterschiedlich ausgestatteten Waggons hätten klar für diese Lösung gesprochen.

Technik für Touristen spricht sechs Sprachen

Die Standard-Variante ist von außen bedienbar. Die Fahrgäste in den Luxus- aber auch in den Gastro-Waggons können über ein Touchpanel in die Temperatur-, Licht- und Musikregelung selbst eingreifen und Stimmungsbilder erzeugen. Über einen Bluetooth-Empfänger kann beispielsweise sogar die eigene Musik eingespielt werden. Um die internationale Touristenklientel mit den technischen Möglichkeiten vertraut zu machen, ist das Panel mehrsprachig ausgelegt. Kommuniziert wird auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Niederländisch.


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Datum: 20.11.2017

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