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Aquatherm-Top-Trend: "Smarte Wärme"

Die moderne Heizung kann mehr: Bei der diesjährigen Aquatherm präsentieren die HerstellerInnen intelligent vernetzte Heizanlagen, die wissen, ob jemand zu Hause ist, Störungen selbständig melden können oder uns daran hindern, Wasser zu verschwenden.

Das Internet macht es möglich. Die Heizung kann mittels einer App nicht nur gesteuert, sondern auch überwacht werden. Der Zugriff erfolgt über den PC, das Tablet oder ganz einfach über das Mobiltelefon. Das "Internet of things" nimmt nun also Einzug in die Heiztechnik. Das haben auch die Hersteller erkannt und zeigen in diesem Jahr wahre Multitalente.

Automatitisierte Energieeffizienz

Bei der Aquatherm 2016 präsentieren die AusstellerInnen zum Beispiel innovative Heizungsregler, die Energie sparen und den Komfort erhöhen sollen. Mit der smarten Regelung - zum Beispiel CT100 von Junkers kann der Wirkungsgrad der Heizung nicht nur erhöht werden, im Eco-Mode spart sie auch Energie. CT100 erkennt bei aktivierter Anwesenheitsfunktion ob VerbraucherInnen zu Hause sind und regelt dementsprechend die Temperatur. Möglich ist das durch die Lokalisierung des Mobiltelefons der BewohnerInnen. Automatisch wird die Heizung hochgefahren, beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung regelt das System die Heizung wieder runter. Besonders intelligent: Das System kann sich das Nutzungsverhalten sogar merken. Clever ist auch der Duschtimer. Um Warmwasser und damit Energie zu sparen ist eine Zeitbegrenzung für warmes Duschen voreinstellbar.

Rundum vernetzt

Konnektivität wird bei den neuen Steuerungen groß geschrieben. Als EndnutzerIn ist man via Internet mit der Heizung verbunden, kann alle Funktionen online regeln und darüber hinaus auch Auswertungen über Energieverbrauch, Gasverbrauch, Temperaturen und eventuelle Solarenergieerträge erstellen. Via Handyapp kann man ebenfalls die wichtigsten Funktionen steuern und bekommt Statusmeldungen und Störungen angezeigt. Der Fachbetrieb erhält einen Statusbericht zu allen angeschlossenen Heizanlagen, die er betreut und bei Störungen eine prozentuale Wahrscheinlichkeit der Ursache sowie Ersatzteilhinweise und eine Zeitschätzung für den Service.

Holz goes Web

All diese Funktionen sind mittlerweile auch für die einst rustikal anmutenden Holzpelletsheizungen verfügbar, wie es etwa die Firma Hargassner auf der Aquatherm vorstellt. Eine einfache App genügt um Heizkreise an- oder abzuschalten, Temperaturen und Heizzeiten zu verändern oder Daten zum Kessel, Pufferspeicher oder Boiler zu erhalten. Zugriffsrechte für den Kundendienst oder Nachbarn können ebenfalls vergeben werden, so ist auch bei längerer Abwesenheit das Funktionieren der Heizung gewährleistet.

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Archivmeldung: 28.01.2016

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