Abend der Architektur: „Wunder. Wonda. Wannenraum.“

Triple in Tulln: Produktlaunch, Vortragsreigen und Finale des Designwettbewerbs: Rund 600 Gäste waren im November beim Event der Breitwieser Stone World mit dabei.

Bühne frei für „Wonda“: Ein zentraler Punkt des Abendprogramms war der Produktlaunch des syphonfreien Waschbecken, das von seinen Erfindern Harald Fechter und André Rathammer gemeinsam mit Manfred Breitwieser und dem Industrial Designer Rainer Mutsch entwickelt wurde. Das Besondere: Beim „Wunder“ liegen die Wasser- und Abwasseranschlüsse direkt im Einbaukasten, sichtbar ist alleine das Waschbecken. Damit wollen die Ideengeber einerseits ästhetischen Ansprüchen gerecht werden und andererseits Platz für Möbel direkt unter dem Becken schaffen. „Die Entwicklung des Beckens erfolgte unter Berücksichtigung aller Bedürfnisse, was es somit auch zu einem barrierefreien Produkt macht“, so die sichtlich stolzen Erfinder on stage.

Experten am Wort

Die Bühne gehörte aber auch Meistern ihres Fachs. Der Wiener Architekt Roman Delugan, Mitbegründer des Architekturbüros Delugan Meissl Associated Architects (DMAA), stellte sein Referat unter das Motto „Moderne Architektur“. Über „Form und Wahrnehmung“ referierte Thomas Willemeit, Mitbegründer des Berliner Architektenbüros GRAFT.

Wettbewerbsfinale

Dann wurde es spannend. Der erstmals ausgeschriebene Designwettbewerb war bereits im Sommer in Südtirol eingeleitet worden. Dazu hatten die niederösterreichischen Auslober gemeinsam mit einem Medienpartner die Teilnehmer zum Covelano Marmor Steinbruch in Südtirol eingeladen.

Breitwieser Stone World © Breitwieser Stone World

Teilnehmende Architekturbüros: v. l. n. r.: Max Dudler, Smartvoll, Who Carey?! Design, Studio CS, Studio WG3, Nina Mair Architecture + Design, Söhne & Partner Architekten, Studio Calas, O&O Baukunst.

Ziel des Wettbewerbs war es, die Verbindung von Handwerk und Design zu fördern und die vielfältigen Eigenschaften und Vorteile des Natursteins praktisch zu erfahren, wie schon im Vorfeld von den Initiatoren zu erfahren war. Alle Teilnehmer mussten dazu einen Wannenraum aus Stein designen.

Vier im Rampenlicht

Präsentiert wurden die Ergebnisse einer Fachjury, die schlussendlich die Sieger kürte, denen zum Grande Finale eine große Bühne bereitet wurde. Elf Projekte waren eingereicht worden, vier schafften es aufs Podium: „Who Cares?! Design (mit Pangea), Söhne & Partner (Il Cuore), Smartvoll (Shape the Water) und feld 72 mit Wahrnehmungsmaschine.


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Datum: 03.12.2018

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