Architektur-Staatspreise 2012

Gleich beide Staatspreise heimste heuer Tirol ein: die Architektenarge Köberl, Giner + Wucherer für das Kufsteiner Rathaus, die reitter_architekten zt gmbh für das HQ Binder Holz in Fügen.

Gleich zweimal schlug Tirol beim Architektur-Staatspreis zu: In der Kategorie "Verwaltung/Bürobauten" kürte die Experten-Jury die Architektenarge Köberl, Giner + Wucherer zusammen mit der Kufsteiner Immobilien GmbH & Co KG für das Rathaus Kufstein zum Staatspreis-Sieger. In der Kategorie "Handel" ging die Auszeichnung an die reitter_architekten zt gmbh und die Binder Holz GmbH für das Headquarter von Binder Holz in Fügen.

"Die Zeit der reinen Zweckbauten ist vorbei, wie vor allem die zwei Sieger-Projekte und die 54 weiteren Staatspreis-Einreichungen zeigen. Gute Architektur wird gerade im Wirtschaftsleben immer wichtiger", sagte Wirtschaftsminister Mitterlehner bei der Staatspreis-Verleihung im Kuppelsaal der Technischen Universität Wien. "Sowohl Mitarbeiter als auch Kunden müssen sich im Gebäude wohlfühlen und kommunizieren können. Um nachhaltig wettbewerbsfähig zu sein, braucht es daher nicht nur innovative Produkte und Dienstleistungen, sondern auch eine optimale Architektur in den verschiedenen Arbeitswelten", so Mitterlehner.

 


Autor:

Datum: 07.11.2012

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Veranstaltungen

Unter den Motto „Living“ wird am 24. Oktober im Architekturzentrum Wien zu den mittlerweile zwölften Jung-Architekturgesprächen geladen. Am Podium als Meinungsmacher mit dabei: Die Architekten Johannes Pilz und Werner Sobek.

Wienerberger und Tondach luden Bürgermeister der Bezirke Leibnitz und Deutschlandsberg zum Gedanken- und Informationsaustausch. Am Tondach-Sitz in Gleinstätten wurde über Fragen der örtlichen Raumplanung und der Attraktivierung lokaler Ortszentren diskutiert. Lanzen wurden für die regional verortete Bauwirtschaft und das Dorf- und Stadtbild gebrochen. Tenor der Runde: eine Rückbesinnen auf das landestypische Steildach sei wünschenswert.

Vom 22. bis 24. November mutiert Kitzbühel zum Nabel der internationalen Immobilienwirtschaft. Rund 200 Branchenvertreter werden beim Diskussionsforum der re.comm zum Meinungsaustausch erwartet. Neben den Entscheidern kommt heuer auch der Immo-Nachwuchs zum Zug. Erstmalig können ausgewählte Studenten und Studentinnen über das „re.comm High Potential Programm“ Profiluft schnuppern. Die Bewerbungsfrist läuft.

Das Salzkammergut ruft. Die „Holz-Haus-Tage“ der Holzforschung Austria finden im kommenden Herbst am 5. und 6. Oktober in Bad Ischl statt.

Fragen stellen, Antworten suchen: Den Mikro- und Makrokosmos Stadt in all seinen Facetten durchleuchten will die Kammer der ZiviltechnikerInnen mit ihrem neuen Veranstaltungsformat. Die nächsten Termine stehen bereits fest.

Wie im letzten Jahr hat auch heuer der Verband der Baustoffträger (VBÖ) die Besten des Faches gesucht – und gefunden. In der Kategorie Putze und Bindemittel holte wie auch schon 2016 Baumit den Spitzenplatz.

Nächstes Jahr ist Wien Austragungsort des weltgrößten Events zum Thema „Nachhaltigkeit und Stadt“: Zur Urban Future Global Conference (UFGC) vom 28. Februar bis 2. März 2018 werden rund 3.000 Teilnehmer aus 50 Ländern und 400 Städten in der Messe Wien erwartet. Darunter viele, die den Wandel urbaner Räume ganz gezielt vorantreiben und erste Erfolge, etwa beim Emissionsschutz, feiern.

Stadt ist Vielfalt – vor allem in struktureller Hinsicht. Was es für eine gut durchmischte Stadt braucht, wie die Raumplanung in die Quartiersentwicklung eingreifen kann und soll wurde im Rahmen der Dialogreihe der Blauen Lagune andiskutiert. Fazit der Experten: Büro, Gewerbe, Infrastruktur und Wohnen – es kommt auf die richtige Mischung an. Zankapfel in urbanen Fragen bleibt die City-Logistik.