„Critical Care“ Die Rolle von Architektur in der Klimakrise

© Jesús Porras Kounkuey Design Initiative: Kibera Public Space Projekt, Nairobi, Kenia, seit 2006

Die Ausstellung „Critical Care“ zeigt, wie Architektur und Urbanismus dazu beitragen können, die Zukunft zu reparieren und den Planeten mit seinen Bewohnern am Leben zu halten.

Architektur und Urbanismus als Sorgetragende. Die neue Ausstellung im Architekturzentrum Wien präsentiert 21 aktuelle Beispiele aus Asien, Afrika, Europa, der Karibik, den USA und Lateinamerika, wie Architektur und Stadtentwicklung gegen das Diktat des Kapitals und der Ausbeutung von Ressourcen und Arbeit aufbegehren.

Vom 21. April bis 9. September 2019 präsentiert das AwZ seine neue Ausstellung „Critical Care“, und zeigt auf, wie unser „Planet in der Krise“ gerettet werden kann. Sie soll ein Pladoyer sein für eine neue Haltung: für Architektur und Urbanismus desSorgetragens.

Klimakatastrophen, Ressourcenknappheit, Landflucht

Die vorgestellten Projekte blicken auf die Beziehungen zwischen Ökonomie, Ökologie und Arbeit. Darunter erdbebensichere und nachhaltige Dorfentwicklung in China, Überschwemmungsschutz durch traditionelle CO2-arme Bautechniken in Pakistan und Bangladesch, die vielfältige Umnutzung modernistischer Bauten in Brasilien und Europa, ein ökologischer Community Land Trust in Puerto Rico, die Revitalisierung historischer Bewässerungssysteme in Spanien, neue Konzepte für öffentliche Räume und durchmischte Stadtquartiere in Wien, London und Nairobi. Die Ausstellung „Critical Care“ macht deutlich, wie Architektur und Urbanismus dafür sorgen, den Planeten wiederzubeleben. Die Reparatur der Zukunft hat begonnen. Jeweils ausgehend von den spezifischen, lokalen Verhältnissen.


AutorIn:

Datum: 17.04.2019

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Weitere Artikel aus Veranstaltungen