Energiesparmesse Wels: Smartes für Häuslbauer

Die Energiesparmesse Wels hat ihre Tore geschlossen. Zeit, um ein Resümee zu ziehen. Was aufgefallen ist: Die Fachtage wuchsen sich zum wahren B2B-Renner aus, das Kundeninteresse blieb, so die vorherrschender Meinung an den Messeständen, ungebrochen.

Ein gewohnt großer Ausstellermix aus dem In- und Ausland, ein Veranstaltungs- und Vortragsprogramm, das gleichsam auf Fachleute wie Häuslbauer abzielte und die Konzentration auf Leitthemen smarter Wohn-, Energie und Mobilitätskultur:  Messe Wels-Chef Robert Schneider setzte bei der 2018er-Auflage auf ein Bündel an Information und Service.Auch die Aussteller gaben im Talk mit wohnnet Business durchwegs Bestnoten.

Mekka der SHK-Branche

Neu integriert und auf den Messe-Mittwoch gelegt wurde der Fachtag für die SHK-Branche. Ein B2B-Extra, das rückblickend eingeschlagen hat. „Der heurige Mittwoch war der bisher am stärksten besuchte mit einem deutlichen Plus“, so Schneider. Für ihn ein Beweis dafür, dass es gelungen sei, die Energiesparmesse als Fachmesse für die Sanitärbranche zu etablieren. Auch der donnerstägige Bau- und SHK-Fachtag sowie das Publikumswochenende hätten die Erwartungen übererfüllt. In Summe zählte er rund 95.000 Besucher. Von Masse und Klasse sprachen die meisten Verkaufs- und Produktleiter an den Ständen. Viele gute Gespräche würden auf starke Geschäftsabschlüsse hoffen lassen.

Smart Living als beherrschendes Thema

Viel Platz war dem Bereich Smart Home eingeräumt worden – sowohl was das Ausstellerangebot als auch das Informationsprogramm betraf. Ebenfalls stark nachgefragt wurde Expertenwissen zum nachhaltigen Bauen. Positives Feedback kam von Vertretern natürlicher Bau- und Dämmstoffe. Was die Bevölkerung noch beschäftigt? „Barrierefreie Lösungen für Bad“, wie wiederholt betont wurde.

Der smarte Faden zog sich durch den Wohnbereich, war aber auch bei Heiz- und Energielösungen ein beherrschendes Thema. Starken Andrang meldete die Messeleitung  an den Beratungsständen. Die heißen Themen dort: Möglichkeiten zur Energie- und Kostenreduktion. Viele informierten  sich über Fördermöglichkeiten in den jeweiligen Heiz- und Energiesystemen, angefangen von Photovoltaik und Solarthermie über Wärmepumpen bis hin zur Biomasse, wie zu erfahren war.

E-Mobilität kommt ins Rollen

Auch die Mobilitätsdebatte kam in Wels ins Rollen – und das nicht nur bei der Sonderschau „E-Auto & Smart Home“. Die Messeverantwortlichen waren mit gutem Beispiel vorangegangen und hatten einen E-Ladepark mit 35 Ladepunkten installiert. Von Tag eins weg, seien alle Plätze ständig belegt gewesen, so das Feedback der Initiatoren.


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Datum: 05.03.2018

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